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  1. de.wikipedia.org › wiki › PoetPoet – Wikipedia

    Als Poet bezeichnete man einen Verfasser von poetischen Texten bzw. Gedichten. Der Begriff wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts meist synonym zu „Dichter“ gebraucht und in diesem Zusammenhang gelegentlich auch für „Schriftsteller“ oder „Autor“ allgemein verwendet.

  2. en.wikipedia.org › wiki › PoetPoet - Wikipedia

    A poet is a person who studies and creates poetry. Poets may describe themselves as such or be described as such by others. A poet may simply be the creator (thinker, songwriter, writer, or author) who creates (composes) poems (oral or written), or they may also perform their art to an audience.

  3. Ein Slam-Poet (auch: Poetry-Slammer, Slammer, Bühnendichter) ist ein Verfasser oder geistiger Urheber eines literarischen Werkes der Slam-Poetry, das von ebendieser Person im Rahmen eines Poetry-Slams vorgetragen wird. Im deutschsprachigen Raum lebten 2017 rund 40 bis 50 Künstler hauptberuflich von den Einnahmen ihrer Auftritte, Workshops, ...

  4. Peter Rosegger (1843–1918), Austrian poet. Franklin Rosemont (1943–2009), US poet, artist and co-founder of Chicago Surrealist Group. Penelope Rosemont (born 1942), US poet, writer and co-founder of Chicago Surrealist Group. Michael Rosen (born 1946) UK children's poet and former children's poet laureate.

    • Bezeichnungen
    • Die Veranstaltung
    • Protagonisten
    • Besonderheiten Von Poetry-Slam-Veranstaltungen
    • Rezeption und Kritik
    • Literarische Einordnung
    • Ursprung und Entwicklung
    • Poetry-Slams Im deutschsprachigen Raum
    • Poetry-Slams in Den USA und Kanada
    • Weltmeisterschaften

    Die Bezeichnung Poetry-Slam

    Poetry-Slam setzt sich aus den englischen Substantiven poetry („Dichtung“) und slam zusammen. Das Verb to slam bedeutet „zuschlagen, zuknallen; jemanden schlagen“. Im Sport bezeichnet slam auch einen Volltreffer (Slam Dunk) oder ein wichtiges Turnier (Grand Slam). In der US-amerikanischen Umgangssprache steht to slam auch für „jemanden niedermachen, herunterputzen, vernichtend schlagen“. Im Wörterbuch Black American English fand sich unter dem Stichwort „slam“ erstmals 1994 die Erklärung „com...

    Poetry-Slam, Slam und Slam-Poetry

    Von einigen Aktivisten der Poetry-Slam-Szene wurde unterschieden zwischen den Begriffen Poetry-Slam als literarischem Veranstaltungsformat, Slam als einer literarischen Bewegung und Slam-Poetry als live vorgetragener Literatur. Inzwischen ist der Begriff Slam fast nur noch als Abkürzung für Poetry-Slam geläufig, so spricht man von Slam-Szene, Slam-Zuschauern, Slam-Finale etc. Gelegentlich wird der Begriff Slam auch fälschlich im Sinne eines Textes verwendet, der auf einem Poetry-Slam vorgetra...

    Wettbewerb

    Im Gegensatz zu einem Offenen Mikro, einer Offenen Bühne oder einer traditionellen Lesung stehen die einzelnen Teilnehmer eines Poetry-Slams untereinander im Wettbewerb. Dieser Aspekt dient vor allem dazu, das Publikum zum Mitfiebern und genauen Zuhören einzuladen, da die Zuschauer am Ende der Veranstaltung den Sieger küren. Der Wettbewerb soll dem Dichter (auch: Slammer, Slampoet oder Poetry-Slammer) aber auch Feedback geben und als Ansporn für die Arbeit an Texten und Performance dienen. Ma...

    Regeln

    Teilnehmer bei Poetry Slams müssen folgende Regeln einhalten, die ebenfalls auf Marc Smith zurückgehen: Dabei sind alle literarischen Formen und Genres – beispielsweise Lyrik, Kurzprosa, Rap oder Comedy-Beiträge – erlaubt. In Deutschland variiert das Zeitlimit von Veranstaltung zu Veranstaltung, meistens beträgt es fünf bis sechsMinuten, bei einer Überschreitung kann dem Dichter das Mikrofon entzogen werden.

    Bewertung

    Die Vorträge werden bei einem Poetry Slam vom Publikum direkt oder einer Jury aus dem Publikum bewertet. In den USA vergibt meistens eine fünfköpfige Jury aus dem Publikum Noten von 1 bis 10. Der amerikanische Literaturveranstalter Bob Holman erläutert plastisch: In den USA werden die höchste und die niedrigste Note nach der Wertung gestrichen (Streichwertung), um die Auswirkungen parteiischer Bewertung zu vermindern. Die Juroren werden angehalten, sowohl auf den Inhalt als auch die Art des V...

    Slam-Poet

    Die Teilnehmer eines Poetry-Slams werden als Poetry-Slammer (alternative Schreibweisen: Poetryslammer, Poetry Slammer), Slam-Poeten oder synonym als Bühnendichter bzw. Bühnenpoetenbezeichnet.

    Veranstalter

    Als Slam Master (alternative Schreibweisen: Slammaster, Slam-Master) werden die Veranstalter eines regelmäßig stattfindenden Poetry-Slams bezeichnet: Sie treten als Moderatoren auf und erfüllen in der Szene (Slamily) wichtige Funktionen als Netzwerker, Talentsucher und Berater, sie sind „Autoren, Verleger, Journalisten, PR-Strategen und Veranstalter in einer Person“. Die Slam Master richten die jährlichen deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften aus und treffen sich im Rahmen der Veranst...

    Slam-Teams

    Während es bei regulären Poetry-Slams üblich ist, dass Slammer ihre Texte allein vortragen, hat sich vor allem bei Wettbewerben die Teilnahme von sogenannten Slam-Teams etabliert, die einen oder mehrere Texte in einer einstudierten Choreographiepräsentieren.

    Performance-Charakter der Darbietungen

    Ein Slam-Poet kann seine Texte nicht nur vom Blatt ablesen, sondern in Form einer Performance vortragen, bei der Stimme, Gestik und Mimik verwendet werden. So kann ein Bühnendichter den eigenen Beitrag beispielsweise schreien, flüstern oder keuchen, mit Arm- und Körperbewegungen oder schauspielerischen Einlagen begleiten. Auch rhythmisiertes und/oder auswendiges Vortragen sind häufig. Die dargebotenen Texte sind oft für den Bühnenvortrag konzipiert und erschließen sich in gedruckter Form nur...

    Interaktion zwischen Dichter und Publikum

    Ein grundlegender Bestandteil der Veranstaltung ist die Interaktion zwischen Publikum, Slam-Poet und Moderator, nicht nur durch die (plebiszitäre) Juryfunktion der Zuschauer. Marc Smith forderte die ersten Slam-Zuhörer in Chicago auf, ihr Missfallen an einem Beitrag mit Fingerschnipsen oder Trampeln kundzugeben. Auch das Zwischenrufen (heckling) wird mit Slam in Verbindung gebracht– im deutschsprachigen Raum wenig ausgeprägt –, ebenso improvisierte Passagen, bei denen auf Kommentare aus dem Z...

    Charakterisierung als Event

    Da die Veranstaltung Poetry-Slam die Merkmale eines Events aufweist – nach Peter Schulze Episodenhaftigkeit, Gemeinschaftlichkeit, ein Minimum an Beteiligung des Publikums und die Einzigartigkeit des Ereignisses – bezeichnet der Literaturwissenschaftler Stephan Porombka Slam als „Literatur-Event par excellence“. Poetry-Slam bedeutet für Porombka eine Trendwende im krisenhaften Literaturbetrieb, das Format ziehe ein Publikum an, „das man für den Konsum von Literatur längst verloren geglaubt ha...

    Vorwurf der Oberflächlichkeit und Kommerzialisierung

    Der Autor Boris Preckwitz (der selbst in der frühen Phase auf einigen Poetry-Slams auftrat) begründete die Ausbreitung des Slam im Jahr 1997 noch mit den Defiziten und Versäumnissen des Literaturbetriebs und der Verlagsökonomie am Ende des 20. Jahrhunderts.Später kritisierte er unter anderem die Ausrichtung von Veranstaltungen und Darbietungen auf ein möglichst großes Unterhaltungs-Publikum, wodurch die literarische und gesellschaftskritische Qualität verschwinde und damit der ursprüngliche I...

    Aufgrund der verschiedenen Einflüsse sind Poetry-Slams mit keinem einheitlichen literarischen Stil oder einer bestimmten Vortragsweise verbunden. Jeder Teilnehmer eines Poetry-Slams folgt der eigenen Poetik, inhaltliche oder formale Vorgaben gibt es nicht. Auf Slambühnen finden sich deshalb alle Formen moderner Literatur und Sprachkunst, von klassi...

    Als Erfinder des Poetry-Slams gilt der amerikanische Performance-Poet Marc Kelly Smith aus Chicago. Er hielt traditionelle Lesungen mit Tisch und Wasserglas für überholt und entwickelte den Poetry-Slam als Teil einer wöchentlichen Literaturshow, die auch ein Offenes Mikro und geladene Gäste enthielt. Der erste Poetry-Slam fand am Sonntag, den 20. J...

    Bevor sich in Deutschland erste regelmäßige Dichterwettbewerbe etablieren konnten, existierten in einigen Städten bereits ähnliche Veranstaltungsformate: Ab 1986 fanden in Frankfurt am Main Veranstaltungen unter dem Titel Jeder darf mal statt, 1993 wurden in Köln Dichter in den Ring geladen, ebenfalls in diesem Jahr begann Jan Günthner, inspiriert ...

    Nachdem sich Poetry-Slams von Chicago aus weltweit verbreitet hatten, wurde 1997 in den Vereinigten Staaten der Dachverband PSI (Poetry Slam Incorporated)zur Unterstützung und Verbreitung des Veranstaltungsformats gegründet.

    2004 wurden erste Versuche unternommen, Slam-Weltmeisterschaften durchzuführen: Sowohl in Greenville, South Carolina, als auch in Rotterdam wurden World Championship Poetry Slams abgehalten, die beide von Buddy Wakefield aus den USA gewonnen wurden. 2009 siegte Amy Everhart in Berkeley, Kalifornien, im Individual World Poetry Slam. Die hohen (Reise...