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  1. de.wikipedia.org › wiki › RepublikRepublik – Wikipedia

    Eine Republik ist eine Sammelbezeichnung für alle nicht-monarchischen Staatsformen. Zumeist hat das Staatsvolk in einer Republik die höchste Gewalt und ist oberste Quelle der staatlichen Legitimität. Ausnahmen sind die Diktatur und die Adelsrepublik. Die Bezeichnung Republik wird vielfach verwendet, ohne dass eine trennscharfe Definition vorläge.

    • Legitimität

      Legitimität (lateinisch legitimus ‚gesetzmäßig‘) bezeichnet...

  2. Ein semipräsidentielles Regierungssystem bezeichnet ein Regierungssystem, das Elemente des parlamentarischen und des präsidentiellen Regierungssystems vereint. Die Regierung ist dabei sowohl vom Vertrauen des Staatspräsidenten als auch des Parlaments abhängig. Der Begriff wurde 1980 von Maurice Duverger als Bezeichnung für das Regierungssystem Frankreichs der Fünften Republik eingeführt, später wurde er allgemein zur Bezeichnung für gemischte Regierungssysteme verwendet ...

    • Merkmale
    • Vergleich zu Parlamentarischen Demokratien
    • Beispiele
    • Literatur
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Charakteristisch ist die weitgehende Unabhängigkeit der Regierung, insbesondere des Regierungschefs, von der gesetzgebenden Körperschaft: Er kann, anders als in einem parlamentarischen Regierungssystem, nicht durch das politische Misstrauensvotum einer Volksvertretung, sondern nur aufgrund rechtlicher Verfehlungen nach einem Amtsenthebungsverfahren...

    Wirtschaft

    Präsidentielle Systeme neigen dazu geringere Staatsschulden und Steuern zu haben, eine mögliche Erklärung dafür ist, dass sich die Handlungen einer Regierung leichter auf eine Partei zurückführen lassen und der Wähler oder die Wählerin somit direkter die regierende Partei bestrafen kann, auch der Wohlfahrtsstaatist in präsidentiellen Systemen in der Regel weniger stark aufgebaut. Generell wird normalerweise weniger in Güter investiert, die allen zugutekommen und dafür mehr in Güter, welche vo...

    Stabilität

    In mehreren Studien fand man heraus, dass präsidentielle Demokratien kürzer bestehen als parlamentarische Demokratien. Es gab jedoch auch Kritik an dieser Position, so wurde angemerkt, dass präsidentielle Demokratien eher aus Militärregimen hervorgehen und Demokratien, die auf eine solche Autokratie folgen, generell eine im Durchschnitt geringere Lebensdauer haben, als solche die auf eine Monarchiefolgen.

    Fraktionszwang

    Im Parlament kann man einen geringeren Fraktionszwangbeobachten, da die Regierung eigenständig agieren kann und nicht so stark auf die Unterstützung durch das Parlament angewiesen ist, außerdem kann eine Regierung in einem parlamentarischen System damit drohen, sich selbst aufzulösen, was auch zu Neuwahlen im Parlament führen würde, weshalb die Abgeordneten ein Interesse daran haben, dass die Regierung bestehen bleibt.

    Beispiele präsidentieller Regierungssysteme sind die USA und de facto fast alle Staaten Lateinamerikas. De jure handelt es sich aber z. B. in Peru um ein semipräsidentielles Regierungssystem, weil die Verfassung die Position eines Regierungschefs (Presidente del Consejo de Ministros) vorsieht, der vom Parlament durch ein Misstrauensvotum gestürzt w...

    Peter Filzmaier, Fritz Plasser: Politik auf amerikanisch. Wahlen und politischer Wettbewerb in den USA. Manz, Wien 2005, ISBN 3-214-08330-9.
    Peter Filzmaier, Fritz Plasser: Die amerikanische Demokratie. Das Regierungssystem und der politische Wettbewerb. Manz, Wien 1997, ISBN 3-214-05971-8.
    Wolfgang Jäger, Christoph M. Haas, Wolfgang Welz (Hrsg.): Regierungssystem der USA: Lehr- und Handbuch. 3. Auflage, Oldenbourg, München 2007, ISBN 978-3-486-58438-7.
    Heinrich-W. Krumwiede, Detlef Nolte: Die Rolle der Parlamente in den Präsidialdemokratie Lateinamerikas. Institut für Iberoamerika-Kunde, Hamburg 2000, ISBN 3-926446-65-X.
    ↑ Reinhold Zippelius: Allgemeine Staatslehre. 16. Auflage, C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60342-6, § 43.
    ↑ Thomas Bernauer: Einführung in die Politikwissenschaft. 4., durchgesehene Auflage. Baden-Baden 2018, ISBN 978-3-8487-4872-3.Fehler in Vorlage:Literatur – *** Parameterproblem: Dateiformat/Größe/A...
  3. Als Weimarer Republik (zeitgenössisch auch Deutsche Republik) wird der Abschnitt der deutschen Geschichte von 1918 bis 1933 bezeichnet, in dem erstmals eine parlamentarische Demokratie in Deutschland bestand. Diese Epoche löste die konstitutionelle Monarchie der Kaiserzeit ab und begann mit der Ausrufung der Republik am 9. November 1918.

    • Verfassung
    • Geschichte Der Republik
    • Literatur
    • Anmerkungen

    Eine geschriebene Verfassungim formellen Sinn existierte in vormoderner Zeit noch nicht. Die Regeln der Republik bildeten sich auch erst im Laufe der Jahrhunderte heraus, wobei sich mit der Zeit für das Regierungssystem der römischen Republik fünf Prinzipien von besonderer Bedeutung herauskristallisierten, die schließlich auch festgelegt wurden: 1....

    Entstehung der Republik

    Ein genaues Datum für die Entstehung der römischen Republik lässt sich nicht angeben, da die Quellenzur Frühzeit aus viel späterer Zeit stammen. Auch in der modernen Forschung herrscht zu vielen Punkten keineswegs Übereinstimmung. Der römische Geschichtsschreiber Titus Livius berichtet um Christi Geburt, im Jahr 509 v. Chr. sei der letzte römische König Lucius Tarquinius Superbus vertrieben worden und Lucius Tarquinius Collatinus und Lucius Iunius Brutus seien zu den ersten Konsuln gewählt wo...

    Aufstieg zur Vormacht Italiens

    In der Zeit nach 340 v. Chr. gelang es den Römern, die meisten Städte in der Region Latium in den Latinerkriegen unter römische Kontrolle zu bringen. Etwa ab 280 v. Chr. unterwarfen die Römer auch Süditalien, wo sich bereits Jahrhunderte zuvor Griechen niedergelassen hatten (siehe auch Pyrrhischer Krieg gegen den epirotischen König Pyrrhos). Zur Sicherung ihrer Herrschaft legten die Römer mehrere Kolonien an. Des Weiteren etablierte Rom ein Bündnissystem mit mehreren Städten und Stämmen, so a...

    Bewährungsprobe gegen Hannibal

    Der karthagische Stratege Hannibal stieß von Spanien aus 218 v. Chr. im Zweiten Punischen Krieg (218–201 v. Chr.) gegen Rom vor. Er überschritt die Alpen und trug den Krieg ins römische Kernland. Nach mehreren Niederlagen der Römer (u. a. in der Schlacht am Trasimenischen See 217 v. Chr.) schien es so, als würde Rom fallen. In der größten Not griff der römische Staat 217 v. Chr. zum äußersten Mittel, der Ernennung eines Diktators. Da der Diktator Quintus Fabius Maximus Cunctator eine hinhalte...

    Heinz Bellen: Von der Königszeit bis zum Übergang der Republik in den Prinzipat (= Grundzüge der römischen Geschichte. Band 1). 2. durchgesehene Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmsta...
    Jochen Bleicken: Geschichte der römischen Republik (= Oldenbourg Grundriss der Geschichte. Band 2). 6. Auflage. Oldenbourg, München 2004. ISBN 978-3-486-49666-6(knappe Darstellung mit Forschungstei...
    Jochen Bleicken: Die Verfassung der Römischen Republik. Grundlagen und Entwicklung (= UTB. Band 460). 8. Auflage, unveränderter Nachdruck der völlig überarbeiteten und erweiterten 7. Auflage. Schön...
    Wolfgang Blösel: Die römische Republik. Forum und Expansion. C.H. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-67413-6.
    ↑ Titus Livius, Ab urbe condita1,60
    ↑ Poseidonios bei Plutarch, Fabius 19, 5 und Marcellus9, 3.
  4. Die Republik ist ein deutschsprachiges Schweizer Onlinemagazin für Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur, das seit dem 14. Januar 2018 herausgegeben wird. Gegründet wurde es von sechs Personen, darunter die Journalisten Constantin Seibt und Christof Moser. Täglich werden ein bis drei Beiträge publiziert. Die Publikation ist nicht von herkömmlichen Verlagen abhängig, sondern von den Abonnenten, die in Form einer Genossenschaft den Verlag bilden. Die Republik ist ...