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  1. Das Staatsgebiet der Deutschen Demokratischen Republik bestand aus den heutigen deutschen Ländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Amt Neuhaus und Bleckede-Wendischthun in Niedersachsen; strittig war die Einbeziehung Ost-Berlins. Naturräumlich erstreckte sich die DDR durchschnittlich etwa 450 Kilometer in Nord-Süd-Richtung, die mittlere Ost-West-Ausdehnung betrug rund 250 Kilometer. Den nördlichsten Punkt der DDR markierte ...

    • Egon Krenz

      Krenz wurde 1959 zuerst 2., dann 1. Kreissekretär der FDJ im...

    • Begriffsklärung

      DDR steht für: . Deutsche Demokratische Republik, ehemaliger...

    • Willi Stoph

      Willi Stoph (* 9.Juli 1914 in Berlin-Schöneberg; † 13. April...

  2. Volksratsitzung 1949. Die Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik ( DDR) behandelt die Geschichte des ostdeutschen Teilstaates, der von 1949 bis 1990 bestand. Die Deutsche Demokratische Republik war ein bis 1989 im Sinne der Diktatur des Proletariats diktatorisch regierter, realsozialistischer Staat in Mitteleuropa.

  3. Kategorie. : Deutsche Demokratische Republik. Hier werden alle Artikel zur Thematik Deutsche Demokratische Republik ( 1949 – 1990 ), die als eine von zwei deutschen Republiken nach dem Zweiten Weltkrieg existierte, eingeordnet. Commons: Deutsche Demokratische Republik – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien.

    • Zweiter Weltkrieg und Nachkriegsdeutschland
    • Die Verfassung Von 1949
    • Die „Sozialistische“ Verfassung Von 1968
    • Die Revidierte Verfassung Von 1974
    • Die Deutsche Nation in Den Verfassungen Der DDR
    • Besonderheit Des Artikels 6
    • Siehe Auch
    • Literatur
    • Weblinks
    • Anmerkungen

    Erste Erörterungen in der Verfassungsfrage fanden bereits vor Kriegsende unter der politischen Elite deutscher Emigranten statt, wobei sich die bürgerlichen und sozialdemokratischen Kräfte eher für eine modifizierte Variante der Weimarer Reichsverfassung aussprachen, während Kommunistendieses Modell ganzheitlich verwarfen, jedoch die Verfassungsdis...

    Entwürfe und Kontroversen

    Im Hinblick auf eine gesamtdeutsche Wirkung veranlasste die sowjetische Militäradministration durch Generalleutnant Fjodor Bokow die Führungsgremien der am 21. April 1946 durch Zwangsvereinigung von SPD und KPD gegründeten Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im Juli desselben Jahres, ihr Konzept zur Übernahme der landesweiten politischen Führungsrolle in einem selbstverwalteten Deutschland zu konkretisieren. Als Reaktion erfolgte bereits zwei Wochen später die Übermittlung einer...

    Vom Volkskongress für Einheit und gerechten Frieden 1947 zum Zweiten Volkskongress 1948

    Unter diesen Voraussetzungen galt die Londoner Konferenz zwischen November und Dezember 1947 aus deutscher Sicht als besonders entscheidend für die weitere Entwicklung der Besatzungszonen. Zur Vertretung deutscher Interessen, womit sich im Verständnis der SED zugleich die Unterstützung der sowjetischen Position verband, initiierte die SED unter Protest der CDU und zögerlicher Zustimmung der LPD einen sogenannten „Volkskongress für Einheit und gerechten Frieden“. Diesem demokratisch nicht legi...

    Behandlung im Deutschen Volksrat und öffentliche Propagierung

    Auf seiner vierten Sitzung im August 1948 verabschiedete der Deutsche Volksrat beanstandungslos diese ihm vom Ausschuss vorgelegten Richtlinien und beschloss, einen acht Mitglieder umfassenden Unterausschuss mit dem Auftrag zur Formulierung eines vollständigen Verfassungsentwurfes zu bilden. Da Karl Polak bereits in den vorangegangenen Verhandlungen als Sachverständiger der SED eine federführende Position innehatte, kamen ihm auch im Unterausschuss die entscheidenden Kompetenzen zu, sodass si...

    Erst elf Jahre später regte Walter Ulbricht auf dem VII. Parteitag der SED 1967 die Erarbeitung einer von Grund auf neuen Verfassung an, die der gegenüber 1949 veränderten Realität Rechnung tragen sollte. Dieser Anspruch forderte vornehmlich, die Diskrepanzen zwischen der diktatorischen politischen Wirklichkeit und den freiheitlich-demokratischen Z...

    Zum 25. Jahrestag der DDR am 7. Oktober 1974 sollte die Verfassung, wie es offiziell hieß, „in volle Übereinstimmung mit der Wirklichkeit“ gebracht werden, womit wiederum die Anpassung des Staatsrechts an die politischen Gegebenheiten vollzogen wurde, um diese letztlich zu legalisieren. Die Verfassung von 1968 wurde demnach „präzisiert und vervollk...

    Mit dem Artikel 6 enthielten die Verfassungen der DDR eine Strafvorschrift. Diese konnte unmittelbar angewendet werden, da es sich gemäß Schlussbestimmungen um direkt geltendes Rechthandelte. Unter Strafe standen Taten wie „Boykotthetze“ oder „revanchistische Propaganda“. Die Ausgestaltung der Tatbestände ließ sich jedoch nicht mit einem üblichen S...

    Heike Amos: Die Entstehung der Verfassung in der sowjetischen Besatzungszone/DDR 1946–1949. Darstellung und Dokumentation (= Diktatur und Widerstand, Bd. 12). Lit Verlag, Münster 2006, ISBN 3-8258-...
    Julia Schulze Wessel: Mächtiger Autor – Ohnmächtiger Interpret. Die Verfassungsgebung in der Deutschen Demokratischen Republik. In: Hans Vorländer (Hrsg.): Die Deutungsmacht der Verfassungsgerichts...
    Siegfried Mampel: Die sozialistische Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik: Kommentar; mit einem Nachtrag über die Rechtsentwicklung bis zur Wende im Herbst 1989 und das Ende der soziali...
    Quellentexte bei documentArchiv.de:
    Gesetz zur Änderung und Ergänzung der Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik (Verfassungsgrundsätze) vom 17. Juni 1990(GBl. I S. 299)
    Christoph Seidler: 06.04.1968: Referendum zur DDR-Verfassung (Memento vom 25. Dezember 2008 im Internet Archive), MDR
    ↑ Vgl. aber insb. das „Verfassungsgrundsätze-Gesetz“ der Volkskammer vom 17. Juni 1990, GBl. DDR I, S. 299; dazu Christian Hillgruber, Deutsche Revolutionen – „Legale Revolutionen“? Über den legiti...
    ↑ Vgl. Andreas Zimmermann: Staatennachfolge in völkerrechtliche Verträge, Springer, Berlin 2000, S. 128; Burkhard Heß, Intertemporales Privatrecht, Mohr Siebeck, Tübingen 1998, S. 113, 560.
    • VerfDDR, Verf. DDR, DDRV, DDR-Verf.
    • Verfassung der Deutschen Demokratischen Republik
    • Verfassung der DDR (nicht amtlich), DDR-Verfassung
    • Verfassung
    • Die Sowjetunion Als Vorbild
    • Diktatorische Staatsführung
    • Die Köpfe Der Partei
    • Die Verstaatlichte Wirtschaft

    Die DDR wurde nach sowjetischem Vorbild zum sozialistischen Staat erklärt. Das bedeutete etwa, dass der größte Teil des Privateigentums – vor allem Geschäfte und Unternehmen, aber auch Miethäuser – in staatlichen Besitz überging. Zunächst waren es nur die Großbetriebe, mit dem Machtantritt von Erich Honecker im Jahr 1972 aber zunehmend auch alle kl...

    Die SED war streng hierarchisch aufgebaut. Zu den unteren und mittleren Ebenen gehörten etwa Bezirks-, Stadt- und Gemeinderäte. Wichtige Ämter in den Bereichen Wirtschaft, Bildung, Kultur und Sicherheit gehörten zur Parteiführungsspitze, der Nomenklatura. Diese war das eigentliche Machtzentrum der DDR. Zwar hatten alle Mitglieder der Partei das Rec...

    Erich Honecker und Walter Ulbricht zählten zu den bekanntesten Politikern in der DDR. Ulbricht war von 1950 bis 1971 Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und damit mächtigster Mann im Staat. Sein Hauptanliegen war es, den Sozialismus in der DDRzu etablieren und zu festigen. Als Anfang der 1960er Jahre immer mehr Menschen das Land verließen u...

    In der freien Marktwirtschaft bestimmen Angebot und Nachfrage den Markt. In der DDR war das anders, hier regelte der Staat die Wirtschaft. Die SEDverstaatlichte die Industrie- und Handelsunternehmen. Agrarbetriebe wurden kollektiviert und zu Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) zusammengeschlossen. Die Staatliche Plankommission (S...

  4. Nachdem die DDR das Staatswappen 1959 zum Teil ihrer Staatsflagge gemacht hatte, wurde diese in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin verboten. Gemäß einer Vereinbarung zwischen Bund und Ländern vom 4. November 1959 war die Polizei verpflichtet, die DDR-Fahne im öffentlichen Raum – zum Beispiel bei Sportwettkämpfen – zu entfernen. Am 4. Februar 1970 beschloss die Innenministerkonferenz, die Vereinbarung wieder abzuschaffen.