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  1. Die sorbische Sprache ist die Gesamtheit der sorbischen Dialekte. Sie gehört zur Gruppe der westslawischen Sprachen und wird heute vor allem in der Lausitz gesprochen. Es werden zwei Schriftsprachen unterschieden, Obersorbisch in der Oberlausitz und Niedersorbisch in der Niederlausitz. An der Grenze der beiden Sprachgebiete existiert eine Reihe von Übergangsdialekten, die allerdings sprachhistorisch eher dem Niedersorbischen zuzurechnen sind. Beide Sprachen, sowohl Obersorbisch ...

  2. de.wikipedia.org › wiki › SorbenSorben – Wikipedia

    Komplexer Auftrag ist die Erforschung der sorbischen Sprache (Ober- und Niedersorbisch), der Geschichte, Kultur und Identität des sorbischen Volkes in der Ober- und Niederlausitz. Das Institut wirkt mit seinen vielfältigen Projekten zugleich auf die Praxis der Erhaltung und Entfaltung sorbischer nationaler Substanz ein. Ihm angegliedert sind die Sorbische Zentralbibliothek und das Sorbische Kulturarchiv, die das sorbische Kulturerbe aus nahezu 500 Jahren sammeln, bewahren und ...

  3. Kategorie:Sorbische Sprache Commons: Sorbian language – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Unterkategorien Es werden 8 von insgesamt 8 Unterkategorien in dieser Kategorie angezeigt: In Klammern die Anzahl der enthaltenen Kategorien (K), Seiten (S), Dateien (D) L Literatur (Sorbisch) ‎ (1 K, 61 S) M Sorbischsprachiges Medium ‎ (22 S) P

    • Geschichte
    • Phonologie
    • Alphabet
    • Grammatik
    • Dialekte
    • Siehe Auch
    • Quellen
    • Weblinks
    • Einzelnachweise

    Eine einheitliche obersorbische Schriftsprache gibt es erst seit dem 19. Jahrhundert. Zuvor bestanden eine katholische und eine evangelische Variante, die sich in Rechtschreibung, Grammatik und Vokabular teilweise unterschieden und von Geistlichen geprägt und kodiert worden waren. Dabei orientierte sich die katholische Variante in Bezug auf die Rec...

    Konsonanten

    Die konsonantischen Phonemedes Obersorbischen sind wie folgt: Die links stehenden Konsonanten sind stimmlos, die rechts stehenden stimmhaft. Die oben stehenden Konsonanten sind nicht erweicht, die unten stehenden sind erweicht (palatalisiert). 1. das Phonem /r/ kann auch als Stimmhafter alveolarer Vibrant [r] gesprochen werden, ist aber heute nur noch selten anzutreffen. Meist wird es heute als Stimmhafter uvularer Vibrant [ʀ] gesprochen.Vor i, ě, j wird [ʀʲ] oder bei Sprechern mit Zungenspit...

    Vokale

    Die vokalischenPhoneme sind wie folgt: Die links der Punkte stehenden Vokale sind ungerundet (gespreizt), die rechts stehenden gerundet.

    Wortakzent

    Der Hauptakzent (Betonung) liegt im Obersorbischen gewöhnlich auf der ersten Silbe, žida (ŽI-da) ['ʒida], łastojčka (ŁAS-tojč-ka) ['u̯astɔiʧka], kuzłapołna (KUZ-ła-poł-na) ['kuzu̯apou̯na], mit folgenden Ausnahmen: 1. Bei einigen älteren Kompositaliegt die Betonung auf dem zweiten Bestandteil: lětstotk (lět-STOTK), wokomik (woko-MIK) 2. Neuere Lehnwörter auf -ěrować und -ować werden grundsätzlich vor dem -owaćbetont: reagować (re-A-go-wać), gratulować (gra-TU-lo-wać), kopěrować (ko-PĚ-ro-wać)...

    Das obersorbische Alphabet basiert auf dem lateinischen Alphabet, ergänzt um folgende diakritische Zeichen und Buchstabenkombinationen: č, ć, dź, ě, ch, ł, ń, ó, ř, š, ž. Nicht Teil des Alphabets sind q, v und x, diese kommen nur in Fremdwörtern vor. Das obersorbische Alphabet hat somit 34 Elemente. Beim alphabetischen Sortieren wird zwischen den B...

    Obersorbisch ist eine flektierende Sprache, das heißt, die Deklinierung und Konjugierung erfolgt mittels Endungen und häufig auch kleinen Änderungen im Stamm. Es gibt mehrere Deklinationen und mehrere Konjugationen sowie zahlreiche Unregelmäßigkeiten. Die Wortfolge ist relativ frei und ermöglicht stilistische Differenzierungen. Die sorbische Gramma...

    Das sorbische Sprachgebiet in der Oberlausitz ist historisch in mehrere Dialektzonen aufgeteilt. Die verschiedenen Dialekte unterscheiden sich dabei vor allem in der Aussprache, in geringerem Maße jedoch auch in Wortschatz und Grammatik. Der bis heute lebendigste sorbische Dialekt ist die katholische Variante des Obersorbischen, die in den Dörfern ...

    Obersorbische Medien

    1. Obersorbische Printmedien 1.1. Serbske Nowiny(Tageszeitung in obersorbischer Sprache) 1.2. Płomjo(Kinderzeitschrift in obersorbischer Sprache) 1.3. Rozhlad(Kulturzeitschrift in obersorbischer und niedersorbischer Sprache) 1.4. Katolski Posoł(Kirchenzeitung der katholischen Sorben in der Oberlausitz) 1.5. Pomhaj Bóh(evangelische Kirchenzeitung in obersorbischer Sprache) 1.6. Lětopis(mehrsprachige Zeitschrift für sorbische Sprache, Geschichte und Kultur) 2. Obersorbische Funkmedien 2.1. Wuhl...

    Sonstiges

    1. Sprachvergleich anhand des Vaterunsers#Vergleichstabelle slawischer Sprachen 2. Zahlen in unterschiedlichen Sprachen 3. Sorbische Literatur 4. Obersorbische Vornamen

    Jana Šołćina, Edward Wornar: Obersorbisch im Selbststudium. Hornjoserbšćina za samostudij. Bautzen: Domowina-Verlag, 2000. ISBN 3-7420-1779-9

    Wörterbücher

    1. soblex.de: Soblex– Wörterbuch, morphologischer Generator und Wortanalyse 2. DOW– digitale Ausgabe des Deutsch-Obersorbischen Wörterbuchs 3. Sorbisches Institut: Phraseologisches Wörterbuch

    Weitere

    1. Online-Sprachkurs Obersorbisch (A1, A2, B1) 2. Online-Übersetzer „sotra“(Obersorbisch–Deutsch und Deutsch–Obersorbisch) 3. uni-leipzig.de: Sorbisches Korpus 4. Linkkatalog zum Thema Sorbisch bei curlie.org (ehemals DMOZ) 5. Tadeusz Lewaszkiewicz: Obersorbisch. In: Miloš Okuka (Hg.): Lexikon der Sprachen des europäischen Ostens. (= Wieser Enzyklopädie des europäischen Ostens, Bd. 10). Wieser, Klagenfurt 2002. ISBN 3-85129-510-2. 6. Sorbisches Institut: Lehrbuch des Obersorbischen (Memento v...

    ↑ List of declarations made with respect to treaty No. 148
    ↑ Wiktionary: Obersorbische Lautschrift– Aussprache und Lautschrift
    • Verbreitungsgebiet
    • Phonologie
    • Orthographie
    • Textbeispiel
    • Geschichte
    • Derzeitige Sprachsituation
    • Erziehung in Der Niedersorbisch-Wendischen Sprache
    • Niedersorbisch-Wendische Medien
    • Zukunft
    • Literatur

    Heutiges Verbreitungsgebiet

    Niedersorbisch wird heute noch in einigen Dörfern in und um Cottbus/Chóśebuz gesprochen. In den Gegenden bei Vetschau/Wětošow, Lübbenau/Lubnjow und Spremberg/Grodk ist der alltägliche Gebrauch kaum noch anzutreffen. Straßen- und Ortsschilder in dieser Region sind zweisprachig. In den Jahren von 1993 bis 1995 wurden Untersuchungen in Dörfern der Niederlausitzdurchgeführt, da man wissen wollte, wie viele Menschen noch des Wendischen/Niedersorbischen mächtig sind und wie die Altersstruktur der S...

    Historisches Verbreitungsgebiet

    Das Niedersorbische war ursprünglich (etwa im 17. Jahrhundert) wesentlich weiter verbreitet, etwa 1. in der südlichen Umgebung Berlins 2. in der Region zwischen Königs Wusterhausen/Parsk, Beeskow/Bezkow, Storkow und Fürstenwalde/Pśibor 3. südlich der Stadt Frankfurt (Oder)/Frankobrodund 4. in und um Calau/Kalawa, Guben/Gubin, Luckau/Łukow, Lübben/Lubin, Senftenberg/Zły Komorow, Ruhland/Rolany, Elsterwerda/Wikow sowie 5. im heute zu Polen gehörenden Sorau/Žarow (Żary) und Sommerfeld/Žemr (Lubs...

    Die Phonologie des Niedersorbischen ist stark durch Sprachkontakt mit dem Deutschen beeinflusst worden, besonders in Cottbus und den größeren Städten. Zum Beispiel neigt eine deutschbeeinflusste Aussprache dazu, einen stimmhaften uvularen Frikativ ​[⁠ʁ⁠]​ anstatt des alveolaren Vibranten ​[⁠r⁠]​ und ein nicht besonders palatalisiertes ​[⁠l⁠]​ ansta...

    Das niedersorbische Alphabet basiert auf dem Lateinischen Alphabet, verwendet aber diakritische Zeichen wie den Akut und das Caron (Kokolka). Die Standardzeichenkodierung für das Sorbische Alphabet ist ISO 8859-2 (Latin-2).

    «W cuzej zemi» (In einem fremden Land) von Mato Kosyk 1. Ako mějach kšute spodki 2. skońcnje pod nogoma raz 3. a pon zwignuch swoje lodki, 4. ab kraj pśedrogował zas, 5. zacuwach bźez wědobnja, 6. až how njejo domizna: 7. běch źe w cuzej zemi. 1. Ak běch pytnuł rězne zuki 2. pijanego yankeea 3. grozecego z rjagom ruki 4. wšomu, což se pśibliža, 5. ...

    Seit dem 7. Jahrhundert wurde die Niederlausitz von slawischer Bevölkerung (Lusici) besiedelt. Früheste Zeugnisse der Sprache finden sich in Orts-, Flur- und Gewässernamen. Aus dem 12. Jahrhundert sind einige Textpassagen in niedersorbischer Sprache bekannt (Magdeburger Glossen). In der Forschungsbibliothek Gotha befindet sich im Nachlass von Paul ...

    Niedersorbisch ist laut UNESCO eine der am stärksten gefährdeten Sprachen Europas.Heute wird Niedersorbisch noch von 7.000 bis 10.000 Menschen gesprochen, jedoch meist von den älteren Generationen, womit das Niedersorbische schlechter dasteht als das Obersorbische, welches auch aktiv von jungen Leuten und Kindern verwendet wird.Der polnische Sorabi...

    Erste Einrichtung eines Schulwesens

    Die ab 1949 in Brandenburg gesetzlich verankerte Förderung des Niedersorbischen wurde in der Folge von Teilen der ansässigen deutschen Bevölkerung, einschließlich der umgesiedelten Bevölkerungsteile, ablehnend betrachtet und führte zu öffentlichen Protesten. Eltern beantragten die Befreiung ihrer Kinder vom Sorbisch-Unterricht bzw. dessen Abschaffung und drohten z. B. mit Wahlboykott. Bereits 1946 war in der Oberlausitz das bis 1991 bestehende Sorbisches Institut für Lehrerbildung in Radibor/...

    Heutige sorbische Schulbildung

    Trotz des Geburtenrückganges bleibt derzeit die Zahl der Schüler konstant, die in Brandenburg am Sorbischunterricht teilnehmen. Mit dem neuen Projekt Witaj, das in Cottbus erstmals 1998 eingeführt wurde, besteht die Möglichkeit, den Kindern schon im Kindergarten die niedersorbisch-wendische Sprache per Immersionals „Zweite Muttersprache“ näher zu bringen. An etwa 30 Schulen besteht heute die Option, Niedersorbisch-Wendisch zu lehren und zu lernen.

    Die erste Zeitung, die ihre Beiträge in niedersorbisch-wendischer Sprache veröffentlichte, war der Bramborski Serbski Casnik. Sie erschien erstmals im Jahre 1848 und wurde später vom Nowy Casnik abgelöst. Die Nowy Casnik wurde, nach dem Verbot, 1947 neu gegründet, jedoch vorerst als Wochenbeilage der Nowa Doba. Seit 1954 erschien sie wieder eigenst...

    Die besten Aussichten, sich zu halten, hat die niedersorbische Sprache in der nördlichen Gegend um Cottbus (Chóśebuz) und im Westen ihres Sprachgebiets. Im Süden wird heute schon fast kein Wendisch mehr gesprochen, auch wenn z. B. in Bahnsdorf (südliche Niederlausitz, Landkreis Oberspreewald-Lausitz) noch in den 1930er Jahren nahezu alle Einwohner ...

    Helmut Faßke: Der Niedersorben Wendisch. Domowina-Verlag, Bautzen 2003, ISBN 3-7420-1886-8.
    Jodlbauer, Spieß, Steenwijk: Die aktuelle Situation der niedersorbischen Sprache. Domowina-Verlag, Bautzen 2001, ISBN 3-7420-1844-2.
    Jürgen Buchmann: Encheiridion Vandalicum. Das Buch von den Wenden. Reinecke & Voß, Leipzig 2012, ISBN 978-3-942901-02-4
  4. Die sorbische Sprache ist die Gesamtheit der sorbischen Dialekte. Sie gehört zur Gruppe der westslawischen Sprachen und wird heute vor allem in der Lausitz gesprochen. Es werden zwei Schriftsprachen unterschieden, Die sorbische Sprache ist die Gesamtheit der sorbischen Dialekte.

  5. Das Recht, die sorbische Sprache zu erlernen und in festzulegenden Fächern und Jahrgangsstufen in der sorbischen Sprache unterrichtet zu werden, wird für Schüler im sorbischen Siedlungsgebiet durch sowohl das Sächsische (§ 2 SächsSchulG) als auch das Brandenburgische Schulgesetz (§ 5 BbgSchulG) garantiert. 1991 wurde durch Lehrer, Erzieher und Eltern der Sorbische Schulverein ins Leben gerufen, der als Fachverein sorbische Interessen im Bildungswesen vertritt und als ...