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  1. Annegret Kramp-Karrenbauer (geborene Kramp; * 9. August 1962 in Völklingen), häufig auch mit ihren Initialen AKK genannt, ist eine deutsche Politikerin . Sie war vom 17. Juli 2019 bis zum 8. Dezember 2021 Bundesministerin der Verteidigung. Vom 7. Dezember 2018 bis zum 16. Januar 2021 war Kramp-Karrenbauer zudem die achte Bundesvorsitzende der ...

    • Herkunft, Studium und Einstieg in Die Politik
    • Vom Saarland Nach Berlin und Wieder Zurück
    • Erste Innenministerin in Der Geschichte Der Bundesrepublik
    • Ministerpräsidentin und Cdu-Vorsitzende
    • in Der Großen Koalition
    • Wiederwahl
    • Cdu-Generalsekretärin
    • Cdu-Vorsitzende
    • Rücktritt Vom Parteivorsitz

    Am 9. August 1962 wird Annegret Kramp-Karrenbauer in Völklingen geboren. Der Vater ist Sonderschulrektor, die Mutter Hausfrau. Gemeinsam mit ihren fünf Geschwistern wächst sie in Püttlingen auf, besucht dort die Grundschule, später das Gymnasium in Völklingen, wo sie 1982 das Abitur ablegt. 1984 beginnt sie ihr Studium der Rechts- und Politikwissenschaft und heiratet im selben Jahr den Bergbauingenieur Helmut Karrenbauer. Das Paar hat drei gemeinsame Kinder (geboren 1988, 1991 und 1998) und lebt in Püttlingen. Um seine Frau bei ihrer politischen Karriere zu unterstützen, fährt er später seine eigene berufliche Tätigkeit zurück, kümmert sich um die Kinder und den Haushalt. Für Kramp-Karrenbauer, deren Elternhaus konservativ-katholisch geprägt ist, spielt die Politik schon früh eine große Rolle: Bereits mit 18 Jahren tritt sie in die CDU ein und wird vier Jahre später in den Stadtrat ihrer Heimatgemeinde Püttlingen gewählt. Kommunalpolitische Erfahrung sammelt sie zudem als Beigeordne...

    1998 sieht es so aus, als würde die Saarländerin in die Bundespolitik gehen. Im Januar legt Klaus Töpfer sein Bundestagsmandat nieder, um als Exekutivdirektor des Umweltprogramms in Nairobi zu den Vereinten Nationen zu wechseln. Als Nachrückerin für Töpfer vertritt Kramp-Karrenbauer für einige Monate den Wahlkreis Saarbrücken-Land im Bundestag. Bei der Bundestagswahl am 27. September 1998 unterliegt sie der SPD-Kandidatin und verfehlt den Wiedereinzug ins Bonner Parlament. Es ist einer der wenigen Rückschläge in ihrer politischen Karriere. Statt nach Berlin zu gehen, wird sie persönliche Referentin von Peter Müller, dem Spitzenkandidaten der CDU für die saarländische Landtagswahl am 5. September 1999. Die CDU fährt an diesem Tag einen fulminanten Wahlsieg ein. Nach 14 Jahren in der Opposition stellt sie mit Müller nicht nur wieder den Ministerpräsidenten, sondern gewinnt mit 45,5 Prozent der Wählerstimmen sogar die absolute Mehrheit. Kramp-Karrenbauer, mittlerweile auch Landesvorsit...

    Im November 2000 beruft Ministerpräsident Müller Kramp-Karrenbauer zur Nachfolgerin des zurückgetretenen Innenministers Klaus Meiser. Dass sie als erste Frau in diese Männerdomäne vordringen soll, macht sie, die von ihrer Berufung selbst völlig unvorbereitet überrascht wurde, sichtlich stolz. Sieben Jahre lang leitet sie das Innenministerium und erwirbt sich in dieser Zeit den Ruf einer unaufgeregten, sachlichen, pragmatischen, verlässlichen und kompetenten Politikerin. Nach der Landtagswahl am 5. September 2004, bei der die CDU ihre absolute Mehrheit verteidigen kann, werden dem Innenministerium zusätzlich die Bereiche Familie und Frauen zugeordnet. Nach einer Kabinettsumbildung im September 2007 wechselt Kramp-Karrenbauer, die seit mittlerweile sechs Jahren auch stellvertretende Bundesvorsitzende der Frauen Union ist, an die Spitze des Ministeriums für Bildung, Familie, Frauen und Kultur. Es ist die Zeit, zu der gerade Bundesministerin Ursula von der Leyen von Berlin aus die Famil...

    Kramp-Karrenbauer gilt längst als politische „Allzweckwaffe“ und Allroundtalent, als sich Anfang 2011 immer klarer abzeichnet, dass Ministerpräsident Peter Müller sich aus der Politik zurückziehen wird. In zehn Jahren hat sie nun drei verschiedene Ministerien geleitet und ist laut Umfragen die beliebteste Politikerin im Saarland – obwohl sie als Sozialministerin zuletzt harte Einschnitte ins soziale Netz verantworten musste. Dass Müller Kramp-Karrenbauer, die er seit Jahrzehnten fördert, als seine Wunsch-Nachfolgerin vorstellen würde, ist schließlich keine Überraschung. Geräuschlos verständigt sie sich mit Innenminister Stephan Toscani, der ebenfalls Interesse am Posten des Ministerpräsidenten hat, sodass ein parteiinterner Kampf um die Müller-Nachfolge unterbleibt. Auch den Vorsitz der Landes-CDU soll Kramp-Karrenbauer von Müller übernehmen. Die Basis ist mit Müllers Wunsch-Kandidatin einverstanden. Sie wird im linken Flügel der Partei verortet und vertritt damit die große Mehrheit...

    Ihr Amt füllt Kramp-Karrenbauer von Anfang an selbstbewusst aus, sie scheut Konflikte nicht. Auch bei bundespolitischen Themen nimmt sie unbequeme Positionen ein und steht dazu: Die 2010 beschlossene Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke bezeichnet sie als Fehler und bezieht Stellung gegen die von der CSU forcierte Einführung des Betreuungsgeldes. Für zwei andere Themen engagiert sie sich dagegen intensiv: Zum einen plädiert sie für eine Frauenquote für Unternehmen – ob als „Flexi“ oder starre Quote, ist ihr eigentlich egal, Hauptsache ist für Kramp-Karrenbauer, dass überhaupt eine gesetzliche Regelung kommt. Zum anderen spricht sie sich schon früh für die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns aus und sieht die Frage ähnlich pragmatisch wie die Frauenquote: Ein Mindestlohn, so Kramp-Karrenbauer im März 2012, würde sowieso irgendwann kommen – dann doch lieber gleich jetzt einen, den die CDU maßgeblich mitgestaltet, der intelligent und wirtschaftsfreundlich ist. Ein pers...

    Im November 2012 wird sie als Landesvorsitzende der CDU wiedergewählt und verbessert sich sogar leicht von 95,6 auf 98,2 Prozent. Dass sie an der Basis derart beliebt ist, liegt nicht zuletzt daran, dass sie sich ihre Eigenwilligkeit bewahrt und selbstbewusst gegenüber der Bundespartei behauptet – ein fast schon traditionelles Markenzeichen der Saar-CDU: „Wir haben unseren eigenen Kopf und lassen uns nicht verbiegen, egal was andere in der Partei dazu sagen“, ruft sie den Delegierten zu und erntet reichlich Beifall. Vier Jahre später sollte sich das nicht ändern: Im September 2016 wird Kramp-Karrenbauer mit stolzen 98,4 Prozent zur Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Landtagswahl 2017 gewählt. Dass sie ab und an eigene Wege geht, schadet Kramp-Karrenbauer doch auch in der Bundespartei nicht, vielmehr wird ihr authentisches Auftreten, ihre Kompetenz, Geradlinigkeit und Sachlichkeit geschätzt: Nachdem sie 2010 mit 57,45 Prozent erstmals ins Präsidium der Bundes-CDU gewählt wurde, k...

    Nach der Bundestagswahl am 24. September 2017 ist Kramp-Karrenbauer intensiv in die Koalitionsgespräche involviert. Immer wieder wird über einen Wechsel der Saarländerin nach Berlin spekuliert. Im Februar 2018 ist es dann tatsächlich soweit: Kramp-Karrenbauer soll auf Wunsch von Bundeskanzlerin Angela Merkel neue Generalsekretärin der CDU werden. Zuvor war Peter Tauber von diesem Amt zurückgetreten. Dass Kramp-Karrenbauer ihr Amt als Ministerpräsidentin aufgibt, um ein Parteiamt zu übernehmen, sorgte indessen für Überraschung. Vielmehr hatte man damit gerechnet, dass sie Mitglied im neuen Kabinett werden würde. Kramp-Karrenbauer selbst erklärt jedoch, sie habe sich bewusst für das Amt der Generalsekretärin und gegen ein Ministeramt entschieden. So sieht sie es als zentrale Aufgabe an, die Partei inhaltlich zu erneuern und eine Fortschreibung des CDU-Grundsatzprogramms von 2007 anzustreben. „Wir müssen ein Programm entwickeln, das in die 30er-Jahre hineinträgt. Deswegen wird das der...

    Als Bundeskanzlerin Angela Merkel Ende Oktober 2018 ankündigt, auf dem kommenden Parteitag im Dezember nicht mehr für das Amt der Parteivorsitzenden zu kandidieren, gibt Kramp-Karrenbauer ihre Kandidatur für den Parteivorsitz bekannt. Sie gilt als Wunschkandidatin der Bundeskanzlerin, doch auch Bundesgesundheitsminister und CDU-Vorstandsmitglied Jens Spahn sowie der frühere Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Friedrich Merz kündigen ihre Kandidatur an. In den folgenden Wochen stellen sich die drei Kandidaten auf insgesamt acht Regionalkonferenzen den Fragen der Parteimitglieder. In den Medien werden die lebendige Diskussion und der faire Wettstreit gelobt. Eine Prognose, welcher Kandidat auf dem bevorstehenden Parteitag gewählt werden würde, wagt kaum jemand. Auf dem 31. Bundesparteitag der CDU in Hamburg erhält die Generalsekretärin am 7. Dezember im ersten Wahlgang 45 Prozent und muss damit in einer Stichwahl gegen Friedrich Merz antreten, der 39 Prozent erhält. Mit 16 Proz...

    In den folgenden Monaten treibt Kramp-Karrenbauer den parteiinternen Programmprozess voran. Gleichzeitig kommt aber die Frage um die Kanzlerkandidatur für die Bundestagswahl 2021 nicht zur Ruhe. Als im Februar 2020 in Thüringen der FDP-Politiker Thomas Kemmerich mit Stimmen von CDU und AfD zum Ministerpräsidenten gewählt wird, gerät die Vorsitzende deshalb unter Druck. Eine Zusammenarbeit mit der AfD wie auch mit der Linken lehnt sie kategorisch ab. „Die AfD steht gegen alles, was uns als CDU ausmacht. Jede Annäherung an die AfD schwächt die CDU“, bekräftigt sie. In der Folge erklärt Kramp-Karrenbauer ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur und kündigt an, den Parteivorsitz abzugeben. Kurz darauf erreicht die Corona-Pandemie Deutschland. Der eigentlich für April geplante Parteitag, auf dem ein neuer Vorsitzender gewählt werden soll, muss abgesagt werden. Erst im Januar 2021 findet der Parteitag statt, aufgrund der Pandemie erstmals digital. Zum neuen Vorsitzenden wird der nordrhein...

  2. Annegret Kramp-Karrenbauer wurde 1962 in Völklingen geboren und wuchs mit fünf Geschwistern im südlichen Saarland, genauer Püttlingen, auf. Ihre politische Karriere hat sie laut eigener ...

    • Female
    • August 9, 1962
    • Bundesrepublik Deutschland
  3. Annegret Kramp-Karrenbauer joined the CDU while still in high school in 1981. In 1984 she was elected to the city council of Püttlingen, and in 1985 became chairwoman of the city's CDU association. From 1985 to 1988 she was also a member of the regional board of the Young Union in Saarland.

  4. Annegret Kramp-Karrenbauer, 1962 in Völklingen geboren, studierte Politik- und Rechtswissenschaften in Trier und Saarbrücken. 1981 trat sie in die CDU ein.

  5. 15.12.2021 · Eigentlich war Annegret Kramp-Karrenbauer aus dem Saarland nach Berlin gekommen, um Angela Merkel als Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende zu beerben und die Nach-Merkel-Ära zu prägen.