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  1. 3. Mai 1981 · Philosophie. Westliche Philosophie: nach 1800. Michel Foucault. Archäologie des Wissens. Aus dem Französischen von Ulrich Köppen. Die Archäologie des Wissens stellt Fragen wie: Wie soll man die verschiedenen Begriffe spezifizieren, mit denen man die Diskontinuität in der Geschichte zu be greifen versucht (Schwelle, Bruch ...

    • Paperback
    • Suhrkamp Verlag
    • Der Wandel Der Geschichtsschreibung
    • Die Befreiung Von vorgefertigten Kategorien
    • Die Regeln definieren Den Diskurs
    • Wandel Des Diskurses durch Ein Festes System
    • Subjekte, Orte und Situationen Des Diskurses
    • Die Aufgabe Der Analyse
    • für Eine Archäologie Des Wissens
    • Unterschiede Zur Ideengeschichte

    Seit einigen Jahrzehnten untersucht die Geschichtsschreibung vorzugsweise lange Zeiträume. Dazu bedient sie sich wirtschaftlicher Modelle, analysiert Warenströme, Bevölkerungszahlen, Klimaschwankungen, soziologische und technische Entwicklungen. Sie operiert mit Theorien, Modellen, Texten und Begriffen. Dabei stellt sich allerdings die Frage, nach ...

    Um die Geschichte des Denkens zu erforschen, muss man sich zunächst einmal von alten Begriffen trennen: „Tradition“, „Einfluss“, „Entwicklung“ oder „Geist“ sind künstliche Einheiten, mit denen wir versuchen, früheren Diskursen Kontinuität, Kohärenz und Sinn zu verleihen. Kategorien wie „Literatur“ oder „Politik“ hatten in früheren Jahrhunderten noc...

    Auch „die Medizin“, „die Ökonomie“ und „die Grammatik“ sind aus dem Rückblick geschaffene diskursive Einheiten. Sie definieren sich nicht durch die Objekte, die sie untersuchen, denn diese sind zu vielfältig und verändern sich im Laufe der Jahrhunderte. Der Begriff des Wahnsinns etwa war im 17. und 18. Jahrhundert Teil des medizinischen Diskurses, ...

    Die Einheit eines Diskurses lässt sich also weder auf seine Objekte noch auf den Stil zurückführen, sondern vielmehr auf die Regeln, die ihn bestimmen. Das zeigt etwa das Beispiel der Naturgeschichte im 17. Jahrhundert. Hier tauchen nicht einfach neue Begriffe auf, etwa „Säugetiere“, und es werden auch nicht überkommene Begriffe wie „Gattung“ oder ...

    Doch von wem geht der Diskurs aus? Wer legitimiert seinen Wahrheitsanspruch? Im Falle des medizinischen Diskurses ist das der Arzt. Auch die Orte, von denen aus der Arzt sich äußert, sind von Bedeutung: Krankenhaus, Privatpraxis, Laboratorium oder Bibliothek. Im 19. Jahrhundert wächst die Autorität des Dokumentes, während diejenige der Tradition un...

    Beim Diskurs handelt sich also um eine begrenzte Zahl von Aussagen, die derselben diskursiven Formation zuzurechnen sind und für die ganz bestimmte Existenzbedingungen gelten. Nicht die Frage, warum und wie ein Diskurs plötzlich in der Geschichte auftaucht, ist interessant, sondern seine Grenzen, Einschnitte und Verwandlungen. Auch ist es grundfals...

    Die archäologische Methode unterscheidet sich radikal von der vollkommen veralteten Ideengeschichte. Sie behandelt Texte nicht als Allegorie für etwas anderes, sie interpretiert nicht, sie kennt nicht „Buch“ oder „Werk“, sondern nur verschiedene Typen und Regeln diskursiver Praktiken, die in Werken zum Vorschein kommen. Sie versucht nicht, zu rekon...

    Klassische Ideengeschichte ist auf Kohärenz aus, ob auf der Ebene des Textes oder des Individuums. Widersprüche empfindet sie als oberflächlich oder zufällig und unterdrückt sie. Dagegen sucht die archäologische Methode genau diese inneren Widersprüche eines Diskurses. Sie vergleicht die verschiedenen Diskurse, statt sie voneinander abzugrenzen, un...

  2. Archäologie des Wissens. Die 1969 veröffentlichte Studie zur Archäologie des Wissens (frz. L’Archéologie du savoir) erschien noch vor Foucaults Wahl ins Collège de France und bestimmt rückblickend die Methode näher, die er in seinen konkreten Studien angewendet hatte.

  3. Die Archäologie des Wissens stellt Fragen wie: Wie soll man die verschiedenen Begriffe spezifizieren, mit denen man die Diskontinuität in der Geschichte zu be greifen versucht (Schwelle, Bruch, Einschnitt,Wechsel, Tranformation)?

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  4. Archäologie des Wissens Clemens Kammler Chapter 9052 Accesses Zusammenfassung Nach Abschluss der bald international rezipierten Ordnung der Dinge (vgl. Eribon 1993, 241– 265) hat Foucault den Versuch unternommen, zu einer Präzisierung des eigenen theoretischen Standortes zu gelangen.

    • Clemens Kammler
    • 2014
  5. Michel Foucault#Archäologie des Wissens. Diese Seite wurde zuletzt am 7. August 2009 um 20:12 Uhr bearbeitet. Der Text ist unter der Lizenz „Creative-Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen“ verfügbar; Informationen zu den Urhebern und zum Lizenzstatus eingebundener Mediendateien (etwa Bilder oder Videos) können ...