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  1. Bruno Kreisky (* 22. Jänner 1911 in Wien; † 29. Juli 1990 ebenda) war ein österreichischer Politiker und Staatsmann ( SPÖ ). Er war von 1970 bis 1983 Bundeskanzler der Republik Österreich. Mit seiner 13-jährigen Kanzlerschaft, die als Ära Kreisky bezeichnet wird, war er der längstdienende österreichische Bundeskanzler.

  2. Bruno Kreisky (German: [ˈbʁuːno ˈkʁaɪ̯ski]; 22 January 1911 – 29 July 1990) was an Austrian social democratic politician who served as Foreign Minister from 1959 to 1966 and as Chancellor from 1970 to 1983. Aged 72 at the end of his chancellorship, he was the oldest Chancellor after World War II. His 13-year tenure was the longest of any Chancellor in republican Austria.

    • Im Widerstand – gegen Austrofaschismus und Nationalsozialismus
    • Als Flüchtling in Schweden
    • Engagement für Österreich in Den Nachkriegsjahren
    • Bruno Kreisky Als Reformator Der SPÖ
    • Die 70Er: Eine Hochphase Sozialer und Politischer Zufriedenheit
    • Kampf für Frauenrechte
    • Reformen in Der Bildungspolitik
    • Gleichberechtigung in Österreichs Gesellschaft
    • Das Ende Der „Ära Kreisky“

    Bruno Kreisky schloss sich dem Widerstand und kämpfte gegen die austrofaschistische Diktatur. Nach dem Bürgerkrieg im Februar 1934 wurden alle sozialdemokratischen Organisationen verboten. Kreisky gründete daraufhin die Revolutionäre Sozialistische Jugend und trat den Revolutionären Sozialistenbei. 1935 wurde er von den Austrofaschisten wegen Hochv...

    Bruno Kreisky floh nach Dänemark. Dort angekommen, wollten die Behörden ihn jedoch abschieben, denn er hatte kein Visum. In einem Brief an die dänischen Behörden schrieb er: Kurz vor seiner Abschiebung erhielt Kreisky jedoch eine Einladung vom Vorsitzenden der Jugendorganisation der schwedischen Sozialdemokratie und fand dort Exil. Im neutralen Sch...

    Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus 1945 organisierte Bruno Kreisky von Schweden aus Hilfsmaßnahmen für Österreich. Durch die Vermittlung von Kreisky gelangten Medikamente, Trockenmilch und andere Lebensmittel – besonders für Kinder – von Schweden nach Österreich. Außerdem unterstützte er die SPÖ bei ihrem Wiederaufbau. Der Partei mangelte e...

    Im Februar 1967 übernahm Bruno Kreisky in der Nachfolge von Bruno Pittermann den SPÖ-Vorsitz. In der Zeit der Alleinregierung der ÖVP ließ er ein neues Parteiprogramm entwerfen. Gemeinsam mit GewerkschafterInnen startete die SPÖ unter Kreisky das Volksbegehren zur Einführung der 40-Stunden-Woche. Bei den Nationalratswahlen im Jahr 1970 holte die SP...

    Bei den vorgezogenen Wahlen im Oktober 1971 konnte die SPÖ die absolute Stimmenmehrheit erreichen – und sie 1975 und 1979 verteidigen. Vier Ministerbegleiteten Kreisky über die gesamte Regierungszeit: Justizminister Christian Broda, Wissenschaftsministerin Hertha Firnberg, Otto Rösch als Innen- bzw. Verteidigungsminister und Handelsminister Josef S...

    Ein Kernanliegen der Kreisky-Regierungen war die Gleichstellung von Mann und Frau. Gemeinsam mit herausragenden Frauenpolitikerinnen wie Johanna Dohnalveränderte Kreisky die gesellschaftliche Stellung der Frau in Österreich von Grund auf. 1973 wurde in Österreich die Fristenlösung und damit die Entkriminialisierung von Schwangerschaftsabbrüchen bes...

    Wichtige Fortschritte wurden unter Kreisky auch in der Bildungspolitik erzielt. Kreisky schaffte die Studiengebühren ab, genauso wie die Aufnahmeprüfung für die AHS. Dazu kommt die Einführung der SchülerInnen-Freifahrt sowie Gratis-Schulbücher. Dadurch wurde das Bildungssystem sozial gerechter und weite Teile der Bevölkerung, die früher keinen Zuga...

    Die Ideen von Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit ziehen sich als roter Faden durch alle Kreisky-Regierungen. Zentrales Element davon war die „kleine Strafrechtsreform„. Erst mit ihr kam die Entkriminalisierung von Homosexualität unter Erwachsenen und die Entkriminalisierung des Ehebruchs. Zusätzlich erreichte Kreisky die rechtliche Gleichstellun...

    Die absolute Mehrheit verlor die SPÖ erst 1983. Bruno Kreisky, der schon im Wahlkampf mehrmals pro Woche zur Dialysemusste, verhandelte schließlich eine „Kleine Koalition“ mit der FPÖ unter Norbert Steger. Die FPÖ erreichte damals ihr historisch schlechtestes Ergebnis mit knapp 5 Prozent. Der Unterrichtsminister Fred Sinowatz löste Kreisky als Bund...

    • Biografie
    • Werke
    • Quellen
    • Literatur
    • Nachrufe

    Als Sohn eines Industriellen kam Kreisky aus bürgerlichen Verhältnissen, schloss sich aber bereits als Gymnasiast (1927) der Sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) an und wurde bald deren Wiener Obmann sowie Leiter der niederösterreichischen Gebietsorganisation. Ab 1933 fungierte er als Obmann des Reichsbildungsausschusses der SAJ. 1930 bis 1938 stud...

    Bruno Kreisky: Erinnerungen. Das Vermächtnis des Jahrhundertpolitikers. Hg. von Oliver Rathkolb. Wien/Graz/Klagenfurt: Styria 2014
    Bruno Kreisky: Memoiren. Hg. von Oliver Rathkolb. 3 Bände. Wien [u.a.]: Kremayr & Scheriau 2000
    Wienbibliothek im Rathaus/Tagblattarchiv: Kreisky, Bruno. 91 Bände [Sign.: TP 028145]
    Christoph Kotanko: Kult-Kanzler Kreisky. Mensch und Mythos. Wien: Ueberreuter 2020
    Isabella Ackerl/Friedrich Weissensteiner: Österreichisches Personenlexikon der Ersten und Zweiten Republik, Wien: Ueberreuter 1992
    Karl R. Stadler: Bruno Kreisky. In: Friedrich Weissensteiner / Erika Weinzierl (Hgg.): Die österreichischen Bundeskanzler. Leben und Werk. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1983, S. 380 ff.
    Karl R. Stadler: Vertriebene Vernunft. Emigration und Exil österreichischer Wissenschaft. 2. Internationales Symposion, 19. bis 23. Oktober 1987 in Wien. Wien [u.a.]: Jugend u. Volk 1988, S. 1091
    Die Zeit, 03.08.1990
    Neue Arbeiter Zeitung, 30.07.1990
    Neue Arbeiter Zeitung, 09.08.1990
    Standard, 30.07.1990
    • Familiäre und Politische Sozialisation
    • Das Exil in Schweden
    • Rückkehr Nach Österreich
    • Eine Neue Ära in Der Sozialdemokratie beginnt
    • 1970 Bis 1971 – Die Zeit Der Minderheitsregierung
    • 1971 Bis 1975 – Alleinregierung Der SPÖ
    • Kreiskys Außenpolitik
    • 1975 – Die SPÖ erringt Zum Zweiten Mal Die Absolute Mehrheit
    • 1978 – Zwentendorf
    • 1978 – Das Neue Parteiprogramm

    Am 22. Jänner 1911 wurde Bruno Kreisky als Sohn eines jüdischen Geschäftsmannes in Wien-Margareten geboren. Schon in seiner Mittelschulzeit wurde Kreisky im Verband der Sozialistischen Mittelschüler aktiv. Diese Organisation sagte ihm jedoch nicht zu („Diskussion um der Diskussion willen“), sodass er kurz darauf der Sozialistischen Arbeiterjugend (...

    Als 1938 die Nationalsozialisten in Österreich die Macht übernahmen, wurde Kreisky von der Gestapo in „Schutzhaft“ genommen, als Jude drohte ihm die Inhaftierung in ein Konzentrationslager. Kreisky konnte fliehen und auf Einladung eines befreundeten sozialdemokratischen Jugendfunktionärs nach Schweden emigrieren. Die internationale Solidarität vers...

    Nach 13 Jahren in Schweden kehrte Kreisky 1951 schließlich nach Österreich zurück und beriet alsbald den Bundespräsidenten Theodor Körner in politischen Fragen. Ab 1953 war er als Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten im Bundeskanzleramt maßgeblich an den Staatsvertragsverhandlungen beteiligt. Zwischen 1959 und 1966 diente er als Außenminis...

    Unter dem neuen Parteivorsitzenden Bruno Kreisky wurden die Weichen der SPÖ in mehrfacher Hinsicht neu gestellt. Als „Modernisierung der Gesellschaft“ und „Humanisierung der Arbeitswelt“ können zwei wesentliche Eckpunkte bezeichnet werden, die Kreiskys Arbeit als Bundeskanzler und Parteivorsitzender prägten. Er setzte aber auch auf wissenschaftlich...

    Bei den Nationalratswahlen am 1. März 1970 erreicht die SPÖ überraschend die relative Mehrheit. Bruno Kreisky wird Bundeskanzler und bildet eine Minderheitsregierung unter Duldung der FPÖ. Gleich im ersten Jahr seiner Regierungszeit verwirklicht Bruno Kreisky zahlreiche Reformen, die noch heute als Meilensteine der Politik gelten. In den 1970ern sc...

    Nach dem Sieg für die Sozialdemokraten setzt Bruno Kreisky seine Reformarbeit zügig fort. Beim Parteitag im April 1971 setzten die SPÖ-Frauen die Einführung der Fristenlösung durch, und im selben Jahr wurden auch gleichgeschlechtliche Beziehungen legalisiert. 1971 wird die Schülerfreifahrt eingeführt, ab dem Schuljahr 1972/73 bekommen alle Schüleri...

    Kreiskys Lieblingsbetätigungsfeld – abseits von innenpolitischen Reformvorhaben – blieb aber die Außenpolitik. Der Nord-Süd-Konflikt und vor allem die Nahostfrage blieben Zeit seines Lebens die Gebiete, auf denen er seine größten Erfolge feierte. Als er im März 1974 zur ersten „Fact Finding Mission“ in den Nahen Osten aufbrach, erkannte er schon ba...

    Ab Mitte der 1970er liegt der Schwerpunkt der sozialistischen Regierungspolitik im wirtschaftlichen Bereich. Dennoch fallen viele soziale Meilensteine in diese Regierungszeit. So wird 1977 der Mindesturlaub eingeführt und ein Milizheer aufgebaut. Ab 1978 gibt es das Kindschaftsrecht und ein neues Ehegesetz tritt im Rahmen der Familienrechtsreform i...

    In den Siebzigern ist “Atomenergie” das Schlagwort der Zeit und es entsteht ein regelrechter “Bauboom” von Atomkraftwerken in Europa. Noch zu Zeiten der ÖVP-Regierung wird der Bau des einzigen österreichischen Atomkraftwerks “Zwentendorf” beschlossen und auch die SPÖ-Führung spricht sich für eine Inbetriebnahme des Reaktors aus. Nach zahlreichen Ex...

    1978 wird ein neues SPÖ-Parteiprogramm beschlossen. Kreisky lässt ein pluralistisch zusammengesetztes Expertenteam einen breit gefächerten Katalog mit Fragen über die Gesellschaftsentwicklung ausarbeiten. Dieser wird dann in der Partei beraten und schließlich beschlossen. Das neue Parteiprogramm verbindet Grundwerte wie Gleichheit, Freiheit, Solida...

  3. Bruno Kreisky, (born January 22, 1911, Vienna, Austria—died July 29, 1990, Vienna), leader of the Social Democratic Party of Austria and chancellor of Austria (1970–83). Kreisky joined the Social Democratic Party in 1926; he was active in the party until it was outlawed in 1934. In 1935 he was arrested for political reasons and imprisoned for 18 months. He was imprisoned again in 1938, shortly after graduating as doctor of law from the University of Vienna. Persecuted by the Gestapo ...

  4. 29. Juli 1990 · Bruno Kreisky wurde am 22. Jänner 1911 in Österreich in eine jüdische Mittelklassefamilie geboren. Empört durch die Armut und Gewalt, die er im Österreich der Zwischenkriegszeit erlebte, trat er im Alter von sechzehn Jahren der sozialistischen Arbeiterjugend (SAJ) bei.

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