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  1. Lida Gustava Heymann war eine Tochter des Hamburger Überseekaufmanns Gustav Christian Heymann (1813–1896) und der Adele von Hennig (1843-), sie hatte vier Schwestern. Wie viele Frauen der radikal-bürgerlichen Frauenbewegung ist auch Heymann in einem gebildeten Milieu aufgewachsen. Sie wurde zunächst zu Hause unterrichtet und ging anschließend auf eine höhere Töchterschule in Hamburg. Nach dem Tod ihres Vaters 1896 verwaltete sie seinen Nachlass, wurde so finanziell ...

  2. 15. März: Lida Gustava Heymann wird als dritte Tochter des Großkaufmanns Gustav Christian Heymann und dessen Frau Adele (geb. von Hennig) in Hamburg geboren. 1868-1882 Erziehung Heymanns und ihrer vier Schwestern durch Gouvernanten und Hauslehrer. 1882-1884 Besuch einer höheren Töchterschule in Hamburg. 1884/85 Besuch eines Pensionats in Dresden.

    • Ausbruch Aus Den Konventionen Der Zeit
    • Soziales Engagement und Der Kampf gegen Die Doppelmoral
    • Frauenwahlrecht und Überwachung
    • Neuverortung
    • Politische Arbeit und Exil

    „Nichts ist unmöglich!“ war ihre Vision, um „Freiheit, Recht und Menschenwürde zur Grundlage allen Seins zu erheben“.1 Als dritte von fünf Töchtern des aus Hamburg stammenden, brasilianischen Großkaufmanns Gustav Christian Heymann und dessen Ehefrau Adele (geb. von Hennig), wurde Lida Gustava Heymann am 15. März 1868 in Hamburg geboren.2 In eine Ze...

    Zunächst organisierte sie einen Mittagstisch für Ladnerinnen (Verkäuferinnen) und deren Kinder, für den sie eine Etage in einem Geschäftshaus im Innenstadtzentrum anmietete.7 Im Juni 1896 gehörte sie zu den Gründungsmitgliedern der Hamburger Ortsgruppe des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins (ADF) von 1865, der durch Bildung von Frauen deren gesell...

    Überzeugt davon, dass sich ohne politische Mitbestimmung auch die soziale Situation von Frauen nicht verbessern würde, hatte Lida Gustava Heymann in einem Vortrag bereits 1899 öffentlich erklärt, "die radikale Frauenbewegung müsse vor allem das Stimmrecht erreichen. Man habe lange genug bescheiden darum gebeten, jetzt müsse man es als Recht fordern...

    Etwa 1903 übergab sie die soziale Arbeit in Hamburg ihren Mitarbeiterinnen, um als Gasthörerin zur Vorbereitung auf eine weiterführende politische Arbeit an den Universitäten in Berlin und München zu studieren. Um 1905 verlegte sie ihren Hauptwohnsitz nach Bayern, wo sie sich im Isartal gemeinsam mit Anita Augspurgauf einem eigenen Hof landwirtscha...

    Lida Gustava Heymann kandidierte 1919 auf der Liste der Unabhängigen Sozialdemokraten (USPD) als Parteilose für die deutsche Nationalversammlung, erhielt aber nicht ausreichend Stimmen. Früh erlebte die Pazifistin die Angriffe der aufstrebenden Nationalsozialisten. Noch vor dem misslungenen Hitler-Putsch 1923 forderte sie mit anderen vergebens die ...

    • March 15, 1868
    • July 31, 1943
    • Das Elterliche Anwesen wird Zum "Goldenen Käfig"
    • Mit Engagement gegen Soziale Not und Ungerechtigkeit
    • Ein Frauenzentrum Mit Dem Erbe Des Vaters
    • Praktische Hilfe für Hamburgs Frauen und Mädchen

    Sie wird 1868 geboren, wächst als eine von fünf Töchtern großbürgerlich in Hamburg Harvestehude auf. In dieser besseren Gegend blieb man gern "unter sich". Der Vater war im Kaffeehandel reich geworden, die fünf Töchter werden "angemessen bürgerlich" erzogen. Ihre vier Schwestern heiraten und wählen ein konventionelles Leben. Das kommt für Lida Gust...

    Sie entflieht dem "goldenen Käfig" und erkundet stattdessen in Männerkleidern nachts die Welt der Prostituierten, prangert deren Ausbeutung an und attackiert öffentlich die städtischen Behörden, die an den Bordellen mitverdienen.Außerdem unterrichtet sie Kinder in einer Armenschule und bekommt so Kontakt zu der anderen, ärmeren Seite der Hamburger ...

    Ihrem Vater imponiert die Entschlossenheit seiner Tochter, er bezieht sie früh in seine Geschäfte mit ein. Als der Hamburger stirbt, macht er sie zur Haupt-Erbin. Über sechs Millionen Mark kann sie nun verfügen. Und während die meisten Frauen der Zeit wirtschaftlich abhängig sind, ist Lida Gustava Heymann jetzt frei und gründet mit dem Erbe 1897 da...

    In dem Zentrum für Frauen gibt es einen Kinderhort, eine Rechtsberatung, Vorträge und sogar eine Schule, in der Mädchen gemeinsam mit Jungen unterrichtet werden - damals eine Sensation. In dieser Zeit lernt sie die Frauenrechtlerin Anita Augspurg kennen. Sie wird zur Verbündeten und Lebenspartnerin, gemeinsam engagieren sie sich für das Frauenwahlr...

    • 4 Min.
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    »Besitz und Vermögen hatte man uns stehlen können, nicht aber geleistete Arbeit im Kampf um Freiheit, Recht und Frieden«, schrieb Lida Gustava Heymann in ihren 1941 im Züricher Exil verfassten Memoiren. Als erklärte und engagierte Gegnerin des Naziregimes und überzeugte Pazifistin entzog sie sich dem politischen Terror, indem sie 1933 gemeinsam mit...

    Deutsche Digitale Bibliothek: Lida Gustava Heymann. Online verfügbar unter https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/entity/118704524, zuletzt geprüft am 05.03.2018. FrauenMediaTurm: Lida Gustava Heymann. Biografie (lange Textfassung mit Fotos und tabellarisch), Auswahlbibliografie. Online verfügbar unter http://www.frauenmediaturm.de/themen-port...

    Werke

    Heymann, Lida Gustava (1904): Aufklärung über das sexuelle Leben und hygienische Ratschläge für die heranwachsende Jugend. Vortrag gehalten am 22. März 1901 und am 1. April (1901). München. (Suchen bei Bibliothek des Ärztlichen Vereins, Hamburg) Heymann, Lida Gustava; Lüders, Else (1906): Die Wohnungsfrage. Thesen, Arbeitsplan für Frauenvereine und Literaturverzeichnis. Berlin. Leowenthal. (Suchen bei WorldCat) Heymann, Lida Gustava (1907): Frauenstimmrecht, eine Forderung der Gerechtigkeit!...

    Quellen

    Dünnebier, Anna; Scheu, Ursula (2002): Die Rebellion ist eine Frau. Anita Augspurg und Lida G. Heymann. Das schillerndste Paar der Frauenbewegung. Kreuzlingen. Hugendubel (Sphinx). ISBN 3-7205-2294-6. (Suchen bei Amazon | Eurobuch | WorldCat) Feministische Studien 1/1984: Die Radikalen in der alten Frauenbewegung. Henke, Christiane (2000): Anita Augspurg. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag (Rowohlts Monographien, 50423). ISBN 3-499-50423-5. (Suchen bei Amazon | Eurobuch | WorldCa...

    Weiterführende Literatur

    Frederiksen, Elke (Hg.) (1981): Die Frauenfrage in Deutschland. 1865 – 1915. Texte und Dokumente. Stuttgart. Reclam, 1994 (Universal-Bibliothek, 7737). ISBN 3-15-007737-0. (Suchen bei Amazon | Eurobuch | WorldCat) Gerhard, Ute (1992): Unerhört. Die Geschichte der deutschen Frauenbewegung. Reinbek bei Hamburg. Rowohlt (Rororo Sachbuch, 8377). ISBN 3-499-18377-3. (Suchen bei Amazon | Eurobuch | WorldCat) Hildebrandt, Irma (2003): Immer gegen den Wind. 18 Hamburger Frauenporträts. Darin: Lida Gu...

  3. 15. März: Lida Gustava Heymann wird als dritte Tochter des Großkaufmanns Gustav Christian Heymann und dessen Frau Adele (geb. von Hennig) in Hamburg geboren. 1868-1882 Erziehung Heymanns und ihrer vier Schwestern durch Gouvernanten und Hauslehrer. 1882-1884 Besuch einer höheren Töchterschule in Hamburg. 1884/85 Besuch eines Pensionats in Dresden.

  4. frauenmediaturm.de › lida-gustava-heymann-1868-1943FMT – Lida Gustava Heymann

    18. Apr. 2018 · Lida Gustava Heymann wird am 15. März 1868 in Hamburg geboren. Sie ist das mittlere von fünf Mädchen, ihre Mutter Adele von Hennig und der 30 Jahre ältere Vater Gustav Christian Heymann halten Lida von der Außenwelt fern. Sie bekommt Hausunterricht und besucht später, von einem Diener begleitet, eine Töchterschule. Zwischen ihrem 17. und 28.