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  1. Oswald Arnold Gottfried Spengler (* 29. Mai 1880 in Blankenburg am Harz; † 8. Mai 1936 in München) war ein deutscher Philosoph und Gymnasiallehrer. Er war als Schriftsteller auf geschichtsphilosophischem, kulturhistorischem und kulturphilosophischem Gebiet sowie als antidemokratischer politischer Autor tätig.

  2. Oswald Spengler 1880-1936 Kultur- und Geschichtsphilosoph 1880 29. Mai: Oswald Arnold Gottfried Spengler wird als zweites Kind des Postsekretärs Bernhard Spengler und seiner Frau Pauline (geb. Grantzow) in Blankenburg (Harz) geboren. 1899-1903 Nach dem Abitur Studium der Mathematik und der Naturwissenschaften in Halle, München und Berlin. 1904

  3. 22. Apr. 2018 · Der Kultur- und Geschichtsphilosoph Oswald Spengler in einer zeitgenössischen Aufnahme. Er wurde am 29. Mai 1880 in Blankenburg geboren und ist am 8. Mai 1936 in München gestorben. © dpa –...

  4. Oswald Arnold Gottfried Spengler ( German: [ˈɔsvalt ˈʃpɛŋlɐ]; 29 May 1880 – 8 May 1936) was a German polymath, whose areas of interest included history, philosophy, mathematics, science, and art, as well as their relation to his organic theory of history.

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    Der Haupttitel, der seit 1912 feststand, war immer wieder Anlass zu Missverständnissen. In seiner düster akzentuierten Formulierung ging er auf Otto Seecks 1895 bis 1921 erschienene Geschichte des Untergangs der antiken Welt zurück. Spenglers Titel bezieht sich nicht auf einen einmaligen, katastrophalen Einschnitt im Verlauf der abendländischen Ges...

    Grundbegriffe

    Spenglers philosophische Grundlagen einschließlich der Morphologie sind eklektische Neuarrangements traditioneller und (zum damaligen Zeitpunkt) aktuell-zeitgenössischer Philosopheme. Seine Vorbilder waren Johann Wolfgang von Goethes Morphologie und Friedrich Nietzsches Auffassung von Leben, Geist und Seele. Zentralität beanspruchte der lebensphilosophischeBegriff des Daseins als „kosmische Flutungen“. Ständiges Werden und Vergehen sei deren Kennzeichen. Die näheren Bestimmungen des Lebens um...

    Morphologie und Geschichtsphilosophie

    Der morphologische Ansatz geht auf Spenglers Rezeption Goethes zurück. Seit dem 19. Jahrhundert wurden Lebewesen (Pflanzen) unter der Optik dynamischer Einheiten aufgefasst. Ein so aufgefasstes morphologisches Verständnis erschließt sich an der Erkenntnis lebendig sich entwickelnder Formen (nach Goethe), speziell in der Annahme, sie durchliefen Phasen der Jugend, der Reifung, des Alterns und des Absterbens. Spengler überträgt die Morphologie als Methode der Naturerkenntnis auf die Erkenntnis...

    Hochkultur

    Unter dem Vorzeichen der morphologischen Geschichtsbetrachtung postuliert Spengler die Hochkultur als die vornehmste Einheit und Trägerin der Weltgeschichte: „Kulturen sind Organismen. Weltgeschichte ist ihre Gesamtbiographie.“ Kulturen sind für Spengler sozusagen Riesenpflanzen, die aus einer mütterlichen Landschaft heraus geboren werden, wachsen, reifen und schließlich verfallen. Die Dauer einer jeden Hochkultur setzt Spengler etwa mit einem Jahrtausend an. Spengler identifiziert für die zu...

    Gleichartigkeit und Gleichwertigkeit

    Die Hochkulturen seien untereinander gleichberechtigt. Es gebe keine Geschichte ‚der Menschheit‘, sondern nur eine Geschichte (isolierter) Kulturen. Als Individuen höherer Ordnung würden die acht Hochkulturen einen morphologischen Vergleich gestatten: 1. Sämtliche Hochkulturen besäßen eine analoge Geschichte, einen sich jeweils entsprechenden inneren Bau. Sie besäßen sämtlich ihre Frühzeit, ihre Hochblüte, ihr Verfallsstadium und schließlich ihr Sterben. 2. Dies gestatte es, die Zukunft noch...

    Gleichzeitigkeit

    Somit gelangt Spengler zu einem (semantisch eher ungewöhnlichen) Begriff von „Gleichzeitigkeit“. Geschichtsphilosophisch gewendet, meint er nicht die absolute Zeitidentität, sondern die relative Lage sich entsprechender Ereignisse in verschiedenen Kulturen. Am besten stellt man sich Spenglers Standpunkt wie folgt vor: Mit dem Heranreifen einer neuen Hochkultur beginnt gleichsam immer wieder eine neue „Zeitrechnung“: sozusagen das erste, zweite, dritte (usw.) Jahrhundert nach Kulturbeginn. Das...

    Organische Kulturentwicklung

    Die noch „seelenhafte“ Frühzeit gebäre stets einen Mythos großen Stils (antik: die olympischen Götter, abendländisch: den germanischen Katholizismus, entsprechende Religionsbildungen in Indien, China, Mexiko, sowie das Urchristentum zur Zeit Jesu). Zugleich träten die neuen politischen Mächte hervor, Adel und Priestertum, die er als die beiden Urstände jeder Kultur ansieht. Die Kunst jeder frühen Kultur zeige eine neue Leidenschaft, eine Durchseelung je eigener Art (antik: Dorik, abendländisc...

    Apollinisch, magisch, faustisch

    Jede Kultur besitze ihre eigene Seele, die sie aus der mütterlichen Landschaft empfangen habe, in der sie geboren worden sei. Und jede Kultur präge den Menschen, die in ihren Bann gerieten, diese Seelenhaftigkeit auf. Darum glichen sich zwar die Abläufe der Kulturen, nicht aber ihr Stil und folglich auch nicht ihre Äußerungsformen. Spengler benennt drei der acht Hochkulturen gesondert, um deren inneres Weltgefühl zu charakterisieren: 1. Antike: apollinisch(nach Nietzsche, also sinnlich-gegenw...

    Kulturbeziehungen

    Spengler bestritt, dass es zwischen verschiedenen Kulturen einen Austausch oder eine gegenseitige Befruchtung geben könne. Rezeptionen anderer oder Renaissancen älterer Kulturen hielt er für Fiktion. Der Philosoph Anton Mirko Koktanek beschreibt Spenglers Vorstellung von Kulturen als „fensterlose Monaden“. Zwar gibt es bei ihm immer wieder Beziehungen zwischen Kulturen, die aber nicht mit wirklichem seelischen Austausch zu verwechseln seien. Die jeweils ganz andersartige Disposition des Weltg...

    Pseudomorphose

    Als Sonderfall der Kulturbeziehung definiert Spengler das Phänomen, dass sich eine bestehende Kultur lastend über die Landschaft ausbreite und andere, gerade aufblühende Kulturen in ihre Formen zwinge (wenn auch nicht in ihre „Seelenhaftigkeit“). In Anlehnung an einen Begriff aus der Mineralogienennt Spengler dies eine „historische Pseudomorphose“. Die Spätantike habe sich in diesem Sinne hinderlich über die arabische Kultur gelegt und jahrhundertelang deren äußere Gestalt gefälscht. Erst der...

    Antidemokratische Tendenz

    Spenglers Vorstellung vom notwendigen Übergang der politischen Verfassungen in den Cäsarismus (Kaiserzeit) des Spätzustandes der Zivilisation schließt eine antidemokratische und antiliberale Haltung ein. Der Philosoph, seiner eigenen Überzeugung nach national-konservativ, feierte das Preußentum als die abendländische Wiederholung der antiken römischen Expansion. Er träumte von der Zukunft des Imperium Germanicum, welches die zerfallende abendländische Kultur noch einmal zur Gänze zusammenfass...

    Imperialismus und Cäsarenkult

    Spengler erklärte den Imperialismus, den er bejahte, zu einem notwendigen Phänomen im Zeichen der zerfallenden Kultur: Im Zuge der Kulturentwicklung bänden die Kräfte der „Kulturseele“ sämtliche Lebensenergien in eine strenge Form, sogar im Rahmen kriegerischer Handlungen. Der absolutistische Staat des 17. und 18. Jahrhunderts, Ludwig XIV. und Friedrich der Große(antik: etwa die Zeit des Perikles) würden die Blütezeit des formvoll durchgestalteten Gemeinwesens markieren. Unter dem Vorzeichen...

    Rassenbegriff und Antisemitismus

    Spenglers Schrift ist durchsetzt mit Begriffen wie Rasse, Blut und Boden oder Formulierungen, die wie eine Huldigung an den Nationalsozialismus bzw. den Faschismusklingen. Er distanziert sich jedoch vom biologischen Rassenbegriff seiner Zeit. Er schreibt: Für Spengler ist eine Rasse etwas Kosmisches, nichts Stoffliches, daher auch nichts biologisch Fassbares. Die Rasse erfülle sich in einem starken Lebensimpuls, der Zukunft verspreche, nicht in einer Ideologie ihrer Reinheit. Im spätesten Zus...

    Spenglers Hauptwerk rief Begeisterung ebenso hervor wie Ablehnung. Der Theologe Friedrich Gogartenkommentierte: „Darum ist ein Jubel in uns über das Spenglersche Buch. Es beweist, es mag im Einzelnen stimmen oder nicht, daß die Stunde da ist, wo die feine, kluge Kultur aus eigener Klugheit den Wurm in sich entdeckt und wo das Vertrauen auf die Entw...

    Oswald Spengler: Der Untergang des Abendlandes – Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte 1. Wien: Braumüller, 1918 (Band 1: Gestalt und Wirklichkeit) 2. München: C. H. Beck, 1923 (Band 1: Gestalt und Wirklichkeit) 3. München: C. H. Beck, 1922 (Band 2: Welthistorische Perspektiven) 4. München: C. H. Beck, 1959 (Gekürzte Ausgabe) 5. München: C. ...

    Theodor W. Adorno: Spengler nach dem Untergang. In: Der Monat, 2. Mai 1950, auch in: ders.: Prismen, Kulturkritik und Gesellschaft, Frankfurt-Main 1969
    Antonio Aliotta: Il nuovo storicismo in Germania e gli universi formali di Spengler, Rom 1936
    Volltexte im Internet Archive: Band 1 archive.org, Band 2 archive.org
    Volltext bei zeno.org: Der Untergang des Abendlandes, Band 1 und Band 2
    LeMO. Deutsches Historisches Museum(Kindlers Neues Literaturlexikon)
  5. Oswald Spengler war einer der markantesten Vertreter der „Konservativen Revolution“. Mit seinem Hauptwerk „Der Untergang des Abendlandes“ und seinen politischen Schriften hatte Spengler prägenden Einfluss auf die intellektuellen kulturpessimistischen und anti-demokratischen Diskurse und Ideen der Weimarer Republik. Dieser Aufsatz fragt kritisch nach dem Gehalt und der Problematik seines Denkens aus der Perspektive seiner Wirkung und gegenwärtigen Bedeutung.

  6. Oswald Spengler 183 Gebundene Ausgabe 30 Angebote ab 10,76 € Der Untergang des Abendlandes, Band 1 Oswald Spengler 3 Taschenbuch 6 Angebote ab 12,99 € Jahre der Entscheidung: Deutschland und die weltgeschichtliche Entwicklung Oswald Spengler 34 Taschenbuch 4 Angebote ab 6,79 € Preußentum und Sozialismus Oswald Spengler 55 Taschenbuch

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