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  1. Rainer Candidus Barzel war ein deutscher Politiker. Er war von 1962 bis 1963 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen und leitete ab 1964 die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ab 1969 war er Oppositionsführer im Bundestag gegen Bundeskanzler Willy Brandt, ab 1971 auch Vorsitzender der CDU-Bundespartei. Im April 1972 wurde Barzel beinahe Bundeskanzler, nachdem Brandts SPD-FDP-Koalition Abgeordnete an die CDU/CSU-Fraktion verloren hatte. Beim entscheidenden Misstrauensvotum fehlten ...

  2. Rainer Barzel ist ein deutscher CDU-Politiker, Jurist und Publizist. Während der großen Koalition der Jahre 1966 bis 1969 ist Barzel einer der einflussreichsten Bonner Politiker. Er ist 1972 Kanzlerkandidat, scheitert jedoch bei dem Versuch, Willy Brandt als amtierenden Kanzler per Misstrauensvotum des Bundestages zu stürzen. 1924 20.

    • Studienjahre in Trümmern und Die Entdeckung Der Politik
    • Lehrjahre bei Karl Arnold und Das Erste Eigene Mandat
    • Erste Schritte Im Parlament und Rascher Aufstieg
    • Der Benjamin Im Kabinett – Kurze Amtszeit, Großer Erfolg
    • Persönliches Krisenjahr 1966 – Rehabilitation in Der Großen Koalition
    • Zwischen Rückzug und Comeback

    Nach sehr kurzer britischer Kriegsgefangenschaft reist Barzel noch im Sommer 1945 mit seiner Verlobten Kriemhild zu deren Familie ins völlig zerstörte Köln. Als die Kölner Universität wieder öffnet, beginnt er ein Jura- und Volkswirtschaftsstudium, legt 1948 die Erste Juristische Staatsprüfung ab und promoviert 1949 bei Ernst von Hippel über „Die v...

    Nach Spieckers Tod wird Barzel von Ministerpräsident Karl Arnoldstark gefördert, erhält mit Billigung des neuen Ministers Artur Sträter weitere Kompetenzen und führt die Alltagsgeschäfte des Ministeriums. 1954 wird er mit gerade einmal 30 Jahren von Arnold trotz nicht ausreichender Qualifikationsstufe zum jüngsten Ministerialrat der Bundesrepublik ...

    Die ersten Monate im Parlament nutzt Barzel für intensive Wahlkreisarbeit – bis er ab 1980 über die nordrhein-westfälische Landesliste ins Parlament einzieht wird Paderborn-Wiedenbrück ihm eine sichere Bank sein. Mit seiner ersten Rede vor dem Deutschen Bundestag zur von der SPD beantragten Volksbefragung über die atomare Bewaffnung sorgt Barzel am...

    Die „Spiegel-Affäre“ im Herbst 1962 wird für Barzel zum Karrieresprungbrett. Im Zuge von Adenauers letzter Kabinettsumbildung erfolgt die überraschende Ernennung Barzels zum Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen: Adenauer will vorsorgen, Männer mit Zukunft rechtzeitig positionieren und noch vor Erhards Regierungsübernahme enger an sich binden. D...

    Barzels Selbstbewusstsein – ohnehin stark ausgeprägt – wächst stetig weiter und er zeigt es auch. Diesen Umstand bemerken nicht nur der Kanzler und sein Umfeld. Nach der Bundestagswahl 1965 gesteht Erhard der FDP und vor allem der CSU mehr Einfluss zu, als Barzel für richtig hält. Zwischen Kanzler und Fraktionsvorsitzenden herrscht bald mehr und me...

    Barzel zieht sich zunächst vollständig aus der ersten Reihe der Fraktion zurück. Der „jüngste elder statesman aller Zeiten“ (Welt am Sonntag) beginnt eine Tätigkeit in einer Frankfurter Rechtsanwaltskanzlei. Bis zum Rücktritt seines Freundes Hans Katzer als Vorsitzender der CDA-Sozialausschüsse 1977 bekennt sich Barzel, der stets einem christlich-s...

  3. Rainer Barzel wird 1924 in Braunsberg/Ostpreußen geboren. Nach dem Abitur ist er Soldat. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges studiert er Rechtswirtschaft und Volkswirtschaft und wird 1949 promoviert. Bis 1956 ist er Mitarbeiter der nordrhein-westfälischen Landesregierung. Von 1957 bis 1987 ist Barzel Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1962 bis 1963 ist er Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, von 1964 bis 1973 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag und von 1971 bis 1973 ...

  4. Er gehört zu den prägenden Gestalten der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte: Dr. Rainer Barzel (CDU). Er war Bundesminister, Fraktionschef, Parteivorsitzender und sogar Kanzlerkandidat seiner Partei. Ein gescheitertes Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) bremste 1972 jedoch seine steile Karriere. Sein höchstes politisches Amt trat Barzel 1983 an, als der Bundestag den gebürtigen Ostpreußen zu seinem Präsidenten wählte. In dieser Funktion regte er Debatten der ...

  5. Rainer Candidus Barzel (20 June 1924 – 26 August 2006) was a German politician of the Christian Democratic Union (CDU). He served as the 8th President of the Bundestag from 1983 to 1984. Barzel had been the leader of his parliamentary group and a short time federal minister, before his party went into opposition in 1969.

  6. Zwei Jahre vor seinem Tod hatte Rainer Barzel mir in einem langen Vier-Augen-Gespräch die Sensation anvertraut. Er wisse inzwischen, dass Strauß ihn am 27. April 1972 beim Misstrauensvotum gegen Willy Brandt nicht gewählt habe. Erst habe der CSU-Chef ihn bedrängt, ihn geradezu genötigt, das Misstrauensvotum endlich zu wagen, dann habe er ihn ins Messer laufen lassen und sich der Stimme enthalten. Neben Julius Steiner und Leo Wagner sei er also der dritte Abtrünnige aus dem Lager der ...

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