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  1. Strukturwandel der Öffentlichkeit ist der Titel der 1962 erschienenen politikwissenschaftlichen Habilitationsschrift von Jürgen Habermas, die den Untertitel Untersuchungen zu einer Kategorie der bürgerlichen Gesellschaft trägt. Mit dem Titel Strukturwandel der Öffentlichkeit bezeichnet Habermas wie die an ihn anschließende sozialwissenschaftliche Diskussion einen umfassenden gesellschaftlichen Prozess, an dem Massenmedien und Politik sowie Bürokratie und Wirtschaft beteiligt waren und ...

  2. In Habermas’ normativen Ansprüchen an die Öffentlichkeit verbirgt sich eigentlich seine Kritik an der Struktur der realen Öffentlichkeit. Laut Habermas wuchs die durch Massenmedien vorstrukturierte und beherrschte Öffentlichkeit zu einer „Vermachteten Arena“ heran (Habermas 1990: S. 28), von gut organisierten kollektiven Akteuren (Interessengruppen und Parteien) beherrscht, nicht aber vom Publikum der potenziell betroffenen Bürger selbst. Die Vermittlung der Massenmedien weise ...

  3. Die bürgerliche Öffentlichkeit bildet die Schnittstelle zwischen diesem Publikum und dem Staat. Sie beinhaltet das kommunikative Handeln der Privatleute. Die in der Gesellschaft öffentlich durch Diskurs aggregierten Meinungen bilden dann die öffentliche Meinung.

    • I. Die Ausgangsfrage
    • II. Zum Typus Repräsentativer Öffentlichkeit
    • III. Die Sozialen Strukturen Der Öffentlichkeit
    • IV Politische Funktionen Der Öffentlichkeit

    Die Begriffe „öffentlich“, „Öffentlichkeit“ und „öffentliche Meinung“ beziehen sich laut Habermas auf die Verhältnisse der industriell fortgeschrittenen, sozialstaatlichen verfassten bürgerlichen Gesellschaft. Jedoch hatten Wissenschaften wie die Jurisprudenz, Politik und Soziologie seinerzeit noch keine präzise Definition für sie. Dementsprechend ...

    Der geschichtliche Ursprung der Begrifflichkeiten „privat“ und „öffentlich“ liegt in der Gesellschaft des antiken Griechenlands. Die öffentliche Sphäre der Stadtstaaten (polis) war den freien Bürgern gemeinsam (koine), wogegen die private Sphäre des Haushalts (oikos) jedem Einzelnen zu Eigen war (idia). Das öffentliche Leben (bios politikos) spielt...

    Die „bürgerliche Öffentlichkeit“ als „Sphäre der zum Publikum versammelten Privatleute“setzte sich kritisch mit der öffentlichen Gewalt auseinander. Ihr Medium war das „öffentliche Räsonnement“, also die Berufung auf Vernunft im Sinne der Aufklärung zur Sicherung des Gemeinwohls. Publizität sollte als Prinzip der Kontrolle der bestehenden Herrschaf...

    In Deutschland kam der Parlamentarismus nach der französischen Julirevolution auf. Öffentlichkeit erhielt den normativen Status eines Organs der Selbstvermittlung der bürgerlichen Gesellschaft. Voraussetzung für ihr Fortbestehen war, dass die ökonomischen und sozialen Bedingungen jedem Menschen gleichermaßen ermöglichen sollten, die Kriterien zur T...

    • Gender und Medien – Ein Blick Zurück und Nach Vorn
    • Öffentlichkeitstheorien Ohne Privatheit Oder: und Frauen Kommen nicht Vor
    • Öffentlichkeit Als Prozess Oder: Die Interaktion Von Privat – Öffentlich
    • Feministische Öffentlichkeiten Als Gegenöffentlichkeiten
    • Internet und Social Web Als Gendered Spaces

    1975, im von der UNO-Generalversammlung ausgerufenen "Jahr der Frau", erschien die von Erich Küchenhoff herausgegebene Studie über "Die Darstellung der Frau und die Behandlung von Frauenfragen im Fernsehen", die als ein Auftakt der Frauen- und Geschlechterforschung in der Kommunikations- und Medienwissenschaft gelten kann. Zu diesem Zeitpunkt hatte...

    Im Jahr 1962 erschien das bis heute grundlegende, auch international stark beachtete Buch von Jürgen Habermas "Strukturwandel der Öffentlichkeit", an dem sich bis heute Öffentlichkeitstheorien orientieren, indem sie seine Aussagen entweder bestätigen oder sich kritisch zu ihnen äußern. Habermas schilderte die Entstehung der bürgerlichen Öffentlichk...

    Öffentlichkeit wird aus der Sicht feministischer Theorie nicht als Sphäre gedacht, die im Gegensatz zur Privatheit steht. Vielmehr untersucht sie das Verhältnis der beiden Sphären unter der Maßgabe, dass deren Grenzen fließend sind und immer neue Verständigungs- und Aushandlungsprozesse erfordern. Mit dem "Drei-Ebenen-Modell" der Soziologin und Kom...

    Wenn durch die Einbeziehung von Erfahrung und die Politisierung des Privaten Öffentlichkeit verändert werden soll, stellt sich die Frage, wie die Vermittlung vom Privaten zum Öffentlichen aussehen kann. Rückblickend waren es die Konzepte von Gegenöffentlichkeit, die bereits an die Möglichkeit und Notwendigkeit eines solchen Transfers dachten. Diese...

    Ein Überblick über Medien, Öffentlichkeit und Geschlechterverhältnisse ist nicht vollständig ohne eine Berücksichtigung neuer, also digitaler Medien, durch die ein wiederum anderes Licht auf die Grenzverschiebungen zwischen Privatheit und Öffentlichkeit geworfen werden kann. Die Mainstream-Kommunikationswissenschaft, die lange Zeit an Grenzsetzunge...

    • Bundeszentrale Für Politische Bildung