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  1. Weizsäcker über seinen Bruder Richard von dem bevorstehenden Attentat auf Hitler, das schließlich am 20. Juli 1944 stattfand. [24] Unter anderem vor dem Hintergrund der eigenen Verstrickungen in die Entwicklung einer deutschen Atombombe rückte nach dem Krieg die Beschäftigung mit Fragen der Verantwortung und Ethik in den Naturwissenschaften sowie politisches Engagement stärker in den Vordergrund.

  2. Von 1969 bis 1972 war Weizsäcker wissenschaftlicher Referent bei der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg. 1972 nahm er einen Ruf der Universität-Gesamthochschule Essen auf einen Lehrstuhl für Biologie an. 1975 bis 1980 war er Präsident der Universität Kassel. 1981 wechselte er als Direktor an das UNO-Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York, 1984 bis 1991 war er Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik.

    • Familie
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    • Militärdienst Im Zweiten Weltkrieg
    • Studium und Beruf
    • Politische Karriere Vor Der Präsidentschaft
    • Bundespräsident
    • Gesellschaftliches Engagement
    • Ehrungen
    • Schriften
    • Literatur

    Richard von Weizsäcker entstammte dem pfälzisch-württembergischen Geschlecht Weizsäcker, das seinen Ursprung im 13. Jahrhundert sieht und 1861 erstmals einen Adeligen hervorbrachte. Er wurde als fünftes Kind Ernst von Weizsäckers und Marianne von Weizsäckers (Tochter des königlichen Generaladjutanten Friedrich von Graevenitz) in einem Flügel des Ne...

    Ab 1925 lebte er mit seiner Familie in Kopenhagen, wo er in die Deutsche Schule St. Petri Kopenhagen eingeschult wurde. Während der Zeit in Bern – sein Vater war von 1933 bis 1936 deutscher Gesandter dort – leitete Weizsäcker die Hitlerjugend am Gymnasium Kirchenfeld, der dortigen öffentlichen Schule. Weizsäcker selbst hat seine HJ-Vergangenheit in...

    1938 wurde Weizsäcker zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Im Herbst desselben Jahres trat er in eine Maschinengewehrkompanie des Potsdamer Infanterie-Regimentes 9 der Wehrmacht ein, das die Tradition der preußischen Gardeinfanterie fortführte. Sein älterer Bruder Heinrich diente bereits als Leutnant im selben Regiment. Am 1. September 1939 überschr...

    Schon 1945 nahm Weizsäcker ein Studium der Rechtswissenschaft, Nebenfach Geschichte, in Göttingen auf, das er 1950 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem zweiten Staatsexamen (1953) erfolgte im Juli 1955 die Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Der faktische Verein. Während seiner gesamten juristischen Ausbildung war Richard v...

    Partei

    Ab 1954 war Weizsäcker Mitglied der CDU. Von 1966 bis zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten 1984 war er Mitglied des Bundesvorstandes. 1968 wurde Weizsäcker von Helmut Kohl zum ersten Mal als CDU-Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen, unterlag aber in der Kampfabstimmung im CDU-Auswahlausschuss deutlich mit 20 zu 65 Stimmen gegen den damaligen Verteidigungsminister Gerhard Schröder. 1971 wurde Weizsäcker von Rainer Barzel zum Vorsitzenden der CDU-Grundsatzkommission berufen....

    Regierender Bürgermeister von Berlin

    1979 war Weizsäcker Spitzenkandidat der CDU bei den Wahlen zum 8. Abgeordnetenhaus von Berlin. Zwar wurde die CDU mit 44,4 % der Stimmen stärkste Kraft; Regierender Bürgermeister blieb aber der bisherige Amtsinhaber Dietrich Stobbe. Die Koalition aus SPD und FDP wurde fortgesetzt. Von 1979 bis 1981 war Weizsäcker Vizepräsident des Deutschen Bundestages. 1981 kam es zu vorgezogenen Neuwahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Bei diesen Neuwahlen wurde die CDU mit 48,0 % der Stimmen erneut stärkst...

    Richard von Weizsäcker war schon bei der Wahl zum Bundespräsidenten 1974 Kandidat von CDU und CSU, wobei allen Beteiligten klar war, dass er aufgrund der Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung nur als „Zählkandidat“ aufgestellt wurde. Gewählt wurde Walter Scheel (FDP), der Kandidat der sozial-liberalen Koalition, welcher dann 1979 von Karl ...

    Von 1964 bis 1970 und von 1979 bis 1981 amtierte er als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags, von 1967 bis 1984 gehörte er außerdem der Synode und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschlandan. 1988 gab Richard von Weizsäcker als amtierender Bundespräsident sein Einverständnis, dass ein Schulzentrum in Bolivien nach ihm benannt wer...

    1941 Eisernes KreuzII. Klasse
    1944 Eisernes Kreuz I. Klasse
    1975 Großes Bundesverdienstkreuz
    1980 Großes Bundesverdienstkreuzmit Stern
    Der faktische Verein; Diss. vom 15.08.1955; vervielfältigtes Typoskript; 102 Blätter; Göttingen 1955.
    Von Deutschland aus – Reden des Bundespräsidenten. Siedler, Berlin 1985, ISBN 3-88680-173-X.
    Von Deutschland nach Europa. Die bewegende Kraft der Geschichte. Siedler, Berlin 1991, ISBN 3-88680-378-3; als Taschenbuch: Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12843-9.
    Richard von Weizsäcker im Gespräch mit Gunter Hofmann und Werner A. Perger. Eichborn, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-8218-1160-9 (Gespräch zur Ortsbestimmung deutscher Politik nach dem politischen...
    Werner Filmer, Heribert Schwan (Hrsg.): Richard von Weizsäcker – Profile eines Mannes. Econ-Verlag, Düsseldorf/Wien 1984, ISBN 3-426-03796-3.
    Thorsten Hinz: Der Weizsäcker-Komplex: Eine politische Archäologie. Edition JF, Berlin 2012, ISBN 978-3-929886-40-5.
    Gunter Hofmann: Richard von Weizsäcker. Ein deutsches Leben. C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-59809-8.
    Friedbert Pflüger: Richard von Weizsäcker – Ein Portrait aus der Nähe. Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-02437-3
  3. Richard ist der Bruder des Friedensforschers Carl Friedrich von Weizsäcker. Richard ist Wirtschaftsjurist und Rechtsanwalt; er studierte von 1937 bis 1938 Jura in Oxford und Grenoble; 1938 bis 1945 absolvierte er den Militär- und Kriegsdienst, unter anderem als Offizier des Potsdamer Infanterieregiments 9 in Russland.

  4. Sein Bruder ist schon am zweiten Kriegstag nach dem Einfall der Deutschen in Polen gefallen. Erzählerin: Der Berliner Publizist Gunter Hofmann, Autor des Buches „Richard von Weizsäcker

  5. 20. Nov. 2019 · Fritz von Weizsäcker hatte sich ausgemalt, er könne so viel medizinisches Know-how erwerben, dass er höchstpersönlich seinen Bruder vor dem Tod erretten kann, was dann ja letztlich leider nicht geschehen ist (Andreas von Weizsäcker starb 2008 an Krebs, d. Red.). Fritz von Weizsäcker ist nun von vier Kindern der Präsidentenfamilie bereits der zweite Sohn, der gestorben ist.

  6. Für den späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker war die öffentliche und private Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus durch seinen Vater, seinen ältesten Bruder und seinen Onkel neben der eigenen fast sechsjährigen Kriegsteilnahme als Soldat sicherlich prägend. Es ist davon auszugehen, dass diese Familiengeschichte auch seine berühmteste Rede als Bundespräsident am 8. Mai 1985

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