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  1. Egon Bahr wollte auf einen Zustand hinwirken, in dem Europa mit Russland, unter Mitwirkung der USA, zu einem attraktiven Kontinent des stabilen Friedens in einer interpolaren Welt wird. «Das ist mein Traum.»

    • Jugend, Ausbildung und Beruf
    • Politische Tätigkeit
    • Familie und Privates
    • Sonstige Ämter, Initiativen, Ehrungen und Auszeichnungen
    • Veröffentlichungen
    • Literatur
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    Der Sohn eines aus Schlesien stammenden Studienrates und einer Bankangestellten verließ mit seiner Familie im Alter von sechs Jahren Treffurt und lebte bis zum 16. Lebensjahr in Torgau. Als die Nationalsozialisten von seinem Vater verlangten, sich von seiner Frau, deren Mutter Jüdin war, zu trennen, gab dieser seinen Beruf auf, und die Familie zog ...

    Egon Bahr trat 1956 in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands ein. Von 1960 bis 1966 war Bahr Leiter des Presse- und Informationsamtes des Landes Berlin und als solcher Sprecher des vom Regierenden Bürgermeister Willy Brandt geführten Senats von Berlin. Auf Bahr geht das Motto sozialliberaler Ostpolitik „Wandel durch Annäherung“ und die „Polit...

    Egon Bahrs Mutter war jüdischer Herkunft. Deswegen wurde sein Vater, ein Lehrer, in der Zeit des Nationalsozialismus dazu gedrängt, die Ehe auflösen zu lassen. Dagegen wehrte er sich erfolgreich. Egon Bahr hatte aus einer im Jahr 1945 geschlossenen Ehe mit Dorothea Grob einen Sohn und eine Tochter. Er trennte sich 1977 von seiner Frau, blieb aber b...

    1980 wurde Bahr Mitglied der „Unabhängigen Kommission für Abrüstung und Sicherheit“ unter dem Vorsitz des schwedischen Politikers Olof Palme. Die Kommission veröffentlichte ihren Bericht 1982 unter dem Titel Common Security. Zu den Vorschlägen der Kommission gehörte die Idee eines atomwaffenfreien Korridorsin Mitteleuropa. Bahr veröffentlichte dive...

    Zu meiner Zeit. Autobiographie. Blessing, München 1996, ISBN 3-89667-001-8.
    Wolfram Hoppenstedt (Hrsg.): Willy Brandts europäische Außenpolitik. Bundeskanzler Willy Brandt Stiftung, Berlin 1999, ISBN 3-933090-02-4 (= Schriftenreihe der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung,...
    Deutsche Interessen: Streitschrift zu Macht, Sicherheit und Außenpolitik. Goldmann, München 2000, ISBN 3-442-75593-X.
    Der deutsche Weg: Selbstverständlich und normal. Blessing, München 2003, ISBN 3-89667-244-4.
    Andreas Vogtmeier: Egon Bahr und die deutsche Frage. Zur Entwicklung der sozialdemokratischen Ost- und Deutschlandpolitik vom Kriegsende bis zur Vereinigung.(Reihe Politik- und Gesellschaftsgeschic...
    Jens Hacker: Deutsche Irrtümer. Schönfärber und Helfershelfer der SED-Diktatur im Westen. Ullstein Verlag. Berlin/Frankfurt a. M. 1992, S. 244–251, ISBN 3-550-07207-4.
    Literatur von und über Egon Bahr im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
    Werke von und über Egon Bahr in der Deutschen Digitalen Bibliothek
    Suche nach Egon Bahr im Online-Katalog der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (Achtung: Die Datenbasis hat sich geändert; bitte Ergebnis überprüfen und SBB=1setzen)
    Irmgard Zündorf: Egon Bahr. Tabellarischer Lebenslauf im LeMO (DHM und HdG)
  2. 24. März 2022 · Nach dem Ende des Krieges arbeitete Egon Bahr als Reporter zunächst bei der "Berliner Zeitung". 1950 wechselte er zum RIAS. "Ich hab ihn ja noch gehört im Radio damals, wo er wirklich ein...

  3. 8. Okt. 2014 · Der Name Egon Bahr ist untrennbar mit der deutschen Nachkriegsgeschichte verknüpft. Im Gespräch mit Florian Guckelsberger und Thore Barfuss erinnert sich der heute 93-Jährige an ein...

  4. 16. Okt. 2003 · So wie Egon Bahr einst mit seiner präzisen und nüchternen Analyse der Machtverhältnisse und Interessensgegensätze im Kalten Krieg eine Grundlage für die neue Ostpolitik schuf, so leistet sein...

  5. 30. März 2021 · Im Zweiten Weltkrieg fungierte Bahr zwischen 1942 und 1944 als Fahnenjunker in der Luftkriegsschule in Kitzingen und wurde anschließend von der Wehrmacht zur Rüstungsarbeit versetzt. 1. Politische Anfänge. In der Nachkriegszeit war Bahr zunächst als Journalist bei der Berliner Zeitung, Allgemeinen Zeitung und danach beim Tagesspiegel tätig.

  6. Nach dem Zweiten Weltkrieg beginnt Egon Bahr in West-Berlin als Journalist zu arbeiten, erst für Zeitungen, dann für das Radio. In dieser Zeit lernt er Willy Brandt kennen, der seit 1949 als West-Berliner SPD-Abgeordneter im Bundestag sitzt und davor ebenfalls Journalist war.