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  1. 9. Juli 2010 · Die Enttarnung von Günter Guillaume, des Spions im Bundeskanzleramt, ließ im Mai 1974 die Austauschaktionen zwischen Bundesrepublik und DDR zum Erliegen kommen. Doch nach einigen Monaten ging...

    • Leitender Redakteur Geschichte
  2. Günter Guillaume, der mit Anstellungsvertrag vom 28.1.1970 als Hilfsreferent in die Abteilung „Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik“ des Bundeskanzleramtes übernommen wurde, stieg in den folgenden dreieinhalb Jahren in höherrangige Positionen auf. Bereits im Sommer 1970 wurde er selbständiger Referent in der Verbindungsstelle des Bundeskanzleramtes zu Parlament, Parteien, Kirchen und Verbänden, wobei sein Arbeitsgebiet an sich nicht verändert wurde. Ende des Jahres 1972 rückte ...

  3. Nach der Verhaftung des DDR-Spions Günter Guillaume im April 1974 befürchtete der CDU-Vorsitzende Helmut Kohl, dass der frühere Referent des Bundeskanzlers Willy Brandt im Tausch mit verurteilten Fluchthelfern in die DDR abgeschoben werden könnte. Schriftlich forderte er Brandts Nachfolger Helmut Schmidt auf, zu diesen Gerüchten Stellung zu nehmen. In seinem Antwortschreiben bezog der Bundeskanzler eindeutig Position. Tatsächlich sollte es erst 1981 zu einem Austausch kommen.

  4. Günter Karl Heinz Guillaume war Offizier im besonderen Einsatz des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik und als Agent im Bundeskanzleramt Namensgeber der Guillaume-Affäre. Seine Enttarnung war einer der größten Spionagefälle in der Geschichte der Bundesrepublik und einer der Gründe für den Rücktritt von Bundeskanzler Willy Brandt, dessen persönlicher Referent er von 1972 bis 1974 war.

    • Der Spionageeifer Erlahmte
    • Guillaume Stieg überraschend auf
    • Die Hva War Vorsichtig
    • Im persönlichen Büro Des Kanzlers
    • Der Verfassungsschutz schöpft Verdacht
    • Was einen Guten Spion ausmacht

    In der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre allerdings erlahmte das Interesse des Agentenehepaars Guillaume an ihrem Auftrag offenbar. Zwar sind ihre eigentlichen Berichte 1989/90 vernichtet worden; erhalten blieben nur Verzeichnisse über die Zahl der angelegten Aktenbände. Doch daraus kann man erkennen, dass bis 1966 zu Guillaume und seiner Frau Christ...

    Eigentlich hätte Guillaume nach der Bundestagswahl 1969 Pressereferent im Verkehrsministerium werden sollen – doch dazu fehlte ihm die formal nötige Qualifikation für den höheren Verwaltungsdienst. Stattdessen aber bekam der bewährte Wahlkämpfer und SPD-Mann das Angebot, ins Bundeskanzleramt zu wechseln, mit der Zuständigkeit, Kontakt zu Gewerkscha...

    Doch vorerst war die HVA, die Auslandsspionage des MfS, vorsichtig. Um sich keinesfalls verdächtig zu machen, sollte Guillaume erst einmal stillhalten. Erst im Herbst 1970 bekam ein Residenten-Ehepaar der Stasi in Bonn den Auftrag, wieder Kontakt mit dem Agenten im Kanzleramt aufzunehmen. Ab dem 6. November liefen für die nächsten 14 Monate wieder ...

    Da stand Guillaumes letzte und wichtigste Beförderung allerdings noch bevor: Nach der Bundestagswahl 1972rückte er ins persönliche Büro von Willy Brandt im Kanzleramt auf, als Referent für Parteifragen. Doch Michels kann gut begründen, warum der Agent auch in dieser Vertrauensstellung vergleichsweise wenig brisantes Material in die Hände bekam: Sei...

    Doch inzwischen drängte das Bundesamt für Verfassungsschutz darauf, dass der Referent in seiner Position bleibe – man hatte in Köln Verdacht geschöpft, verfügte aber noch nicht über ausreichend Beweise, um zuzuschlagen. Um eine mögliche Flucht Guillaumes in die DDR zu verhindern, sollte keinerlei Veränderung an seiner Position erfolgen, die ihn mis...

    Möglicherweise zu Unrecht. Doch beide deutschen Staaten hatten ein Interesse daran, Guillaumes Bedeutung höher anzusetzen als sie tatsächlich war. Immerhin war über den Agenten ein überaus beliebter Bundeskanzler gestürzt, wenn auch die tatsächlichen Gründe eher innerhalb der SPD zu suchen waren. Für die DDR war es ein Triumph, einen Spion in der R...

  5. 4. Aug. 1974 · Die Bundesregierung befürchtet, daß die DDR den Austausch ihres Meisterspions Günter Guillaume erzwingen will. Nach Auffassung des Bundesjustizministeriums bereitet Ost-Berlin die Befreiung des ...