Yahoo Suche Web Suche

Suchergebnisse

  1. Suchergebnisse:
  1. Er war von 1990 bis 1998 Ministerpräsident von Niedersachsen und von Oktober 1998 bis November 2005 in einer Regierungskoalition mit Bündnis 90/Die Grünen der siebte Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Zuvor war er von 1978 bis 1980 Bundesvorsitzender der Jusos.

    • Jugend und Ausbildung
    • Assessorenzeit und Rechtsanwalt in Berlin 1933–1939
    • Zweiter Weltkrieg 1939–1945
    • Familie
    • Berufliche Tätigkeit 1945–1953
    • Parteien 1933–1989
    • Abgeordneter 1949–1980
    • Öffentliche Ämter 1953–1969
    • Nach Der aktiven Politik 1980–1989
    • Privates

    Gerhard Schröder wurde 1910 als ältestes von drei Kindern des aus Ostfriesland stammenden Eisenbahnbeamten Jan Schröder und der Antina Schröder, geborene Duit, in Saarbrücken geboren. Er besuchte humanistische Gymnasien (das Ludwigsgymnasium in Saarbrücken, ein Gymnasium in Friedberg, das Landgraf-Ludwigs-Gymnasium Gießen) und absolvierte das Abitu...

    1934 wurde er in Bonn zum Dr. jur. promoviert. Seine Dissertation mit dem Titel Die außerordentliche Auflösung von Tarifverträgenwar vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten verfasst worden, so dass sie nach der neuen, von den Nationalsozialisten erlassenen Gesetzgebung überholt und nur noch Makulatur war. Die Universität befreite ihn daher ...

    Im September 1939 wurde er zur Wehrmacht eingezogen und in der Nähe von Berlin zum Funker ausgebildet.[* 8] Von September 1940 bis Mai 1941 erhielt er eine Freistellung von der Wehrmacht und war während dieser Zeit in seiner Kanzlei in Berlin tätig.[* 9] Daraufhin wurde er ins besetzte Dänemark nach Silkeborg und auf die Insel Fanø kommandiert.[* 1...

    Seine Ehefrau Brigitte Schröder (geb. Landsberg), deren Bruder ein Freund und Studienkollege Schröders war, galt nach den Nürnberger Gesetzen aufgrund ihrer teilweise jüdischen Herkunft als „Mischling“. Die Hochzeit war daher nur mit einer Ausnahmegenehmigung der Wehrmacht möglich. Schröder musste schriftlich auf eine militärische Karriere verzicht...

    Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft traf er seine Frau, die mit den gemeinsamen Kindern vom Rittergut ihrer Eltern in Schlesien vor der Roten Armee geflohen war, in Hamburg wieder. Dort lebten sie zunächst bei seinen Eltern. Sein Vater Jan starb am 24. November 1945.[* 15]

    NSDAP 1933–1941

    Zum 1. Mai 1933 trat Schröder in Bonn in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 2.177.050). Auf Drängen des Präsidenten des Oberlandesgerichts wurde er gemeinsam mit allen anderen Referendaren auch Mitglied der SA.[* 21] Beim Wechsel nach Berlin 1934 erneuerte er seine Mitgliedschaft jedoch nicht.[* 22]Spätestens September 1943 trat Schröder aus der NSDAP aus.

    CDU 1945–1989

    1945 gehörte Schröder zu den Mitbegründern der CDU. In der Zeit bis 1949 galt er als führender Wahlrechtsexperte in seiner Partei und leitete daher 1948 den Arithmetischen Ausschuss, der der CDU das Eintreten für ein Mehrheitswahlrecht empfahl.[* 23] Von 1950 bis 1979 gehörte er dem geschäftsführenden Vorstand der Rheinischen CDU an.[* 24] Von 1967 bis 1973 war er Stellvertretender Bundesvorsitzender seiner Partei. Er wurde auf dem Bundesparteitag in Braunschweig mit 405 von 562 Stimmen gewäh...

    Vor der Bundesministerzeit im Bundestag 1949–1953

    Von 1949 bis 1980 war Schröder Mitglied des Deutschen Bundestages. Durch seine vorherige Arbeit bei der Stahltreuhandverwaltung geprägt, setzte sich Schröder innerhalb der CDU-Bundestagsfraktion für das Betriebsverfassungsgesetz ein, das am 14. November 1952 beschlossen wurde.[* 33] 1952 gehörte Schröder zu einer Gruppe von 34 Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion, die einen Gesetzentwurf zur Einführung des relativen Mehrheitswahlrechts in den Bundestag einbrachten, womit sie allerdings die Stabi...

    Nach der Bundesministerzeit im Bundestag 1969–1980

    Von 1969 bis 1980 war er Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses.[* 38][+ 1][$ 2] In dieser Eigenschaft war er der erste bundesdeutsche Spitzenpolitiker, der eine Einladung in die Volksrepublik China erhielt. Dort verhandelte er vom 13. bis 29. Juli 1972 mit dem chinesischen Premierminister Zhou Enlai über die später erfolgte Aufnahme von diplomatischen Beziehungen.[* 39][$ 3][$ 4] Ebenso reiste er in dieser Eigenschaft im Januar 1971 das erste Mal in die UdSSR nach Moskau. Trotz des Besuche...

    Wahlkreiskandidat 1949–1969 und Listenkandidat 1972–1976

    Gerhard Schröder ist zuletzt über die Landesliste Nordrhein-Westfalen (1969, 1972 und 1976) und davor stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Düsseldorf-Mettmann bzw. Düsseldorf-Mettmann II (1965) in den Bundestag eingezogen. Diesen Wahlkreis sollte ursprünglich der ehemalige Zentrumspolitiker Richard Muckermann erhalten, aber die Delegierten wählten mit großer Mehrheit Schröder, da der katholische Muckermann in dem stark evangelisch geprägten Wahlkreis vermutlich chancenlos g...

    Bundespräsidentschaftskandidat 1969

    Im Vorfeld der Bundespräsidentenwahl 1969 wurde Schröder früh als geeigneter Kandidat der Unionsparteien angesehen. In der CDU regte sich allerdings Widerstand von Seiten Kiesingers und weiterer Schröder-Gegner, die auch über Helmut Kohl den damals noch ziemlich unbekannten Richard von Weizsäcker ins Spiel brachten. In der entscheidenden parteiinternen Abstimmung setzte sich Schröder mit 65 zu 20 Stimmen klar gegen seinen Konkurrenten durch. Die SPD nominierte seinen Kabinetts-Kollegen im Jus...

    Schröder unterhielt in den Jahren nach seiner aktiven politischen Tätigkeit einen privaten Diskussionskreis von ehemaligen Politikern, Diplomaten und Wirtschaftsfunktionären, die über die globalen Probleme der neuen Zeit philosophierten, jedoch politisch nicht mehr ins Tagesgeschäft eingriffen.[* 118] Er hielt in diesem Kreis die Politik der Reagan...

    Schröder hatte eine preußische Erziehung und hielt zu den meisten Menschen einen unterkühlten Abstand. Bis zu seinem Ausscheiden aus dem Bundestag 1980 duzte er sich mit keinem Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. 1960 baute sich Schröder auf der Nordseeinsel Sylt im Ort Kampen in der Südwestheide[* 121] ein Ferienhaus, das er Atterdag nannte. ...

  2. Gerhard Schröder (SPD) wurde 1998 als erster Bundeskanzler mit einer Mehrheit von SPD und Bündnis 90/Die Grünen gewählt. Der NATO -Einsatz im Kosovo, der Ausstieg aus der Kernenergie und die Reformen der Agenda 2010 kennzeichnen seine Kanzlerschaft.

  3. Gerhard Fritz Kurt "Gerd" Schröder (German: [ˈɡeːɐ̯haʁt fʁɪts kʊʁt ˈʃʁøːdɐ] ⓘ; born 7 April 1944) is a German former politician who was the chancellor of Germany from 1998 to 2005. From 1999 to 2004, he was also the Leader of the Social Democratic Party of Germany (SPD).

  4. Am 27. Oktober 1998 wurde Gerhard Schröder gemäß Art. 63 Abs. 1 des Grundgesetzes auf Vorschlag von Bundespräsident Roman Herzog vom Bundestag zum siebten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Anschließend ernannte der Bundespräsident auf Vorschlag des Bundeskanzlers die Bundesminister der neuen Regierung.

    Amt Bzw. Ressort [3]
    Foto
    Name
    Partei
    Gerhard Schröder (* 1944)
    Michael Naumann (3. März 1999 bis 31.
    Gerhard Schröder (* 1944)
    Rolf Schwanitz Staatsminister und ...
    Gerhard Schröder (* 1944)
    Hans Martin Bury Staatsminister beim ...
    Auswärtiges Stellvertreter des ...
    Joschka Fischer (* 1948)
    Günter Verheugen bis 16. September 1999 ...
  5. Eine ausführliche Biografie des ehemaligen deutschen Kanzlers und SPD-Politikers Gerhard Schröder. Erfahren Sie mehr über seine Herkunft, Ausbildung, politische Karriere, Regierungszeit und Kontroversen.

  6. Aus ärmlichsten Verhältnissen hat es Gerhard Schröder bis an die Spitze geschafft: Am 27. Oktober 1998 wählte ihn der Deutsche Bundestag in Bonn zum siebten Kanzler der Bundesrepublik.