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  1. de.wikipedia.org › wiki › GulagGulag – Wikipedia

    Das Kürzel Gulag bezeichnet das Netz von Straf- und Arbeitslagern in der Sowjetunion, [1] [2] im weiteren Sinne steht es für die Gesamtheit des sowjetischen Zwangsarbeitssystems, das neben Lagern und Zwangsarbeitskolonien auch Sonderlager des MWD, Spezialgefängnisse, Zwangsarbeitspflichten ohne Haft sowie in nachstalinistischer ...

  2. Nicht nur vermeintliche und tatsächliche politische Gegner aus der Sowjetunion kamen in die Lager des Gulag. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurden hunderttausende Menschen aus allen sowjetisch besetzten Gebieten sowie Kriegsgefangene zur Zwangsarbeit in den Gulag verschleppt.

  3. Viele Menschen verschwanden auch ohne Wissen der Angehörigen im so genannten Gulag. Das war das sowjetische System der Konzentrations- und Arbeitslager, die Abkürzung Gulag steht für "Glavnoe Upravlenie Lagerej", zu deutsch: Hauptverwaltung der Arbeitslager.

  4. Nach dem Tod des sowjetischen Diktators Stalins wurden große Teile des Gulags aufgelöst. Viele Insassen kamen im Zuge von Amnestien bis Ende der 1950er Jahre frei. Die westdeutsche Regierung unter Konrad Adenauer erwirkte im Oktober 1955 die Entlassung der letzten 10.000 deutschen Häftlinge.

    • Solowezki Speziallager
    • Zwangsarbeitslager Weißes Meer-Ostsee
    • Norilsk
    • Perm-36
    • Workuta
    • Kolyma
    • Tschukotka-Lager
    • Baikal-Amur-Arbeitslager

    Die Bolschewiki machten aus dem himmlischen Solowezki-Kloster eine Hölle. In den Kirchen wurden hölzerne Kojen für die Internierten gebaut. Die Altare und Ikonostasen wurden zerstört, alle Kostbarkeiten beschlagnahmt. Die Unterkünfte für die Einsiedlermönche wurden zu Kasernen und Isolationszellen umgebaut. Heute ist das Kloster wieder in Betrieb, ...

    Die Gefangenen in diesem Lager hatten vor allem eine Aufgabe: den Bau des Weißes Meer-Ostsee-Kanals. 60.000-100.000 Menschen arbeiteten gleichzeitig auf der Baustelle. Der 227 km lange Kanal, der sich mit 19 Schleusen vom Weißen Meer bis zum Onegasee erstreckt, wurde in Rekordzeit gebaut - in weniger als zwei Jahren. Während des Baus starben rund 1...

    Das Lager in Norilsk bestand von 1935 bis 1956 (in den frühen 1950er Jahren waren dort die meisten Gefangenen in einem Straflager untergebracht: bis zu 72.000). Die Aufgaben waren sehr breit gefächert. Inhaftierte arbeiteten in der Kupfer-Nickel-Fabrik und in den Bergwerken bei extremer Kälte. Sie mussten am Bau der Eisenbahn mitwirken und beim Ent...

    Das Lager in Perm bestand von 1946 bis 1988. Die Insassen waren hauptsächlich im Holzeinschlag beschäftigt. Die Mehrheit der Gefangenen waren Intellektuelle, Schriftsteller und Führer von Religions- und Menschenrechtsorganisationen sowie Dissidenten, die wegen antisowjetischer Propaganda angeklagt wurden. In den 1990er Jahren, nicht lange nach sein...

    In den 1930er Jahren wurden nach der Entdeckung von Kohlevorkommen in der Region Brigaden von Gefangenen entsandt, um sie abzubauen. Es entstand eines der größten und berüchtigtsten Lager in der UdSSR. Die Gefangenen bauten Eisenbahnen und Minen und förderten Kohle unter den unmenschlichen Bedingungen des hohen russischen Nordens. 1989 wurde das Wo...

    Die Kolyma-Region erstreckt sich entlang des gleichnamigen Flusses im russischen Fernen Osten. Sie ist bekannt für ihre Goldminen und die Schrecken, von denen Warlam Schalamow in seinen „Erzählungen aus Kolyma“ berichtet. Darüber hinaus wurden in Jakutien, Kamtschatka und der Region Magadan wertvolle Erze sowie radioaktives Uran abgebaut. Die Gefan...

    Die Erschließung Tschukotkas und seiner Zinnvorkommen haben sowjetische Zwangsarbeiter vorangetrieben. Um den Bergbaubetrieb entstanden Städte und Infrastruktur. Die Gefangenen mussten auch radioaktive Stoffe ohne Schutzkleidung abbauen. 2015 haben Vertreter des Staatlichen Gulag-Museums Tschukotka besucht. Viele der ehemaligen Kasernen liegen verl...

    Bezogen auf die Anzahl der Gefangenen war das „Bamlag“ das größte in der Geschichte der Sowjetunion. 1938 waren dort 200.000 Menschen interniert – ein trauriger Rekord. Mit der Erschließung des Trans-Baikal-Territoriums im Fernen Osten Russlands beauftragt, waren sie hauptsächlich mit dem Bau der Baikal-Amur-Fernbahn (BAM) befasst. Das Projekt wurd...

  5. Die Bibliothek der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur verfügt über einen umfangreichen Bestand an Monographien, Erinnerungsberichten und anderen Materialien, die sich mit den sowjetischen Straf- und Arbeitslagern beschäftigen.

  6. 5. Aug. 2023 · Die Geschichtspolitik reduzierte die sowjetische Vergangenheit auf die Industrialisierung, den Sieg über Hitlerdeutschland und die Eroberung des Kosmos.