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  1. Helene Stöckers Überzeugung aber war, dass die Liebe die einzige wahre Grundlage für eine sexuelle Beziehung sein sollte, nicht die Ehe. Die Frauenrechtlerin der ersten Stunde entwickelte aus dieser Auffassung ihre »neue Ethik«. Diese beinhaltete ein neues Familienrecht, einen echten Mutterschutz, ein Abtreibungsrecht und die Gleichstellung des unehelichen Kindes mit dem ehelichen Kind. Ihrem unermüdlichen Kampf für diese Rechte entsprach ihr ebenso großer Einsatz für den Pazifismus.

    • Taschenbuch
  2. Die bürgerlichen Frauenrechtlerinnen unterstützten Helene Stöcker bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges – trotz der pazifistischen Haltung Stöckers – bei der Initiative „Staatshilfe für das außereheliche Kind“, die forderte, die Kriegsunterstützung für uneheliche Kinder der für eheliche Kinder gleichzustellen. Tatsächlich gelang es Stöcker und ihren Mitstreiterinnen, dass diese Neuregelung im Reichstag angenommen wurde.

  3. Veröffentlichung ihres einzigen Romans "Liebe", der stark autobiografische Züge trägt und die Moralvorstellungen Stöckers zum Ausdruck bringt. 25./26. Oktober: Die Generalversammlung des "Bunds für Mutterschutz" beschließt die unter maßgeblicher Beteiligung Stöckers erarbeiteten neuen Richtlinien. Die Beschränkung auf Mutterschutz und Sexualreform wird aufgehoben und ein Engagement für den Pazifismus stärker in den Vordergrund gerückt.

  4. www.lesejury.de › stoecker-helene › buecherLiebe | Lesejury

    6. Sept. 2021 · ISBN: 9783907198278 Stöcker Helene Liebe Roman In ihrem einzigen Roman »Liebe«, der 1922 erstmals erschien, spitzt Helene Stöcker die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten Irene und Robert bis zur Krise zu. Helene Stöcker wird damit ihre eigene Beziehung zu einem verheirateten Mann nacherzählt haben.

    • Kindheit und Jugend
    • Sturm und Drang Nach Bildung und Frauenstimmrecht
    • Kampf für Die Sexuelle Selbstbestimmung und Eine ‚Neue Ethik‘
    • Pazifismus und Exil

    Hulda Caroline Emilie Helene Stöcker wurde am 13. November 1869 in Elberfeld (heute Wuppertal) als älteste Tochter des Textilfabrikanten Peter Heinrich Ludwig Stöcker und dessen Frau Hulda (geborene Bergmann) geboren. Helene Stöcker wuchs in einem streng religiösen Elternhaus auf, das stark vom Calvinismus und der rigiden Frömmigkeit des Vaters gep...

    Nach Beendigung der Höheren Töchterschule wollte Helene Stöcker das Lehrerinnenexamen in Berlin ablegen. Doch „niemals hatte ich den Wunsch, den Beruf einer Lehrerin auszuüben; aber es schien mir die einzige damals erreichbare Möglichkeit, eine höhere Bildung zu gewinnen“, so Stöcker in ihren Lebenserinnerungen6. Im Jahr 1892 zog sie im Alter von 2...

    Vor und während ihres Studiums setzte Helene Stöcker ihr Engagement in der Frauenbewegung fort. Am 18. Mai 1898 forderte sie in ihrer ersten öffentlichen Rede im Rahmen einer Protestversammlung des Vereins Frauenbildung – Frauenstudien die freie Zugangsberechtigung zu Bildungseinrichtungen sowie die staatsbürgerliche Gleichstellung von Frauen. Zusa...

    Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs erschütterte Helene Stöcker, die an den Fortschritt der Menschheit und an eine Höherentwicklung von Kultur und Moral geglaubt hatte, zutiefst. Sie nahm am Internationalen Frauen-Friedenskongress in Den Haag teil und arbeitete von nun an in vielen pazifistischen Organisationen mit. Auch nach Kriegsende lag Stöckers...

    • November 13, 1869
    • February 24, 1943
  5. Liebe : Roman. : STÖCKER, HELENE.: Amazon.de: Bücher. Liebe : Roman. Gebundene Ausgabe – 1. Januar 1927. von HELENE. STÖCKER (Autor) Verlag der Neuen Generation.

  6. 18. Apr. 2018 · Helene Stöcker, 1930. Liebe Freunde und Mitkämpfer, fünfundzwanzig Jahre sind vergangen, seit jener denkwürdigen öffentlichen Kundgebung im Architektenhause am 26. Februar 1905 in Berlin, in der Justizrat Dr. Sello, Ruth Bré und ich die Ziele unserer Bewegung zum ersten Male in ihrer Gesamtheit darzulegen versuchten. »Von dem Tage an haben wir eine Mutterschutzbewegung in Deutschland«, schrieb unsere tapfere Mitgründerin und Mitkämpferin Maria Lischnewska von ihr. ›