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  1. Käthe Kollwitz, 1927, bei der Auswahl der Werke für ihre Ausstellung in der Preußischen Akademie der Künste. 1927 Zum 60. Geburtstag erhält Käthe Kollwitz zahlreiche Ehrungen und Ausstellungen, u.a. in der Preußischen Akademie der Künste. Unter den 500 Briefen und Telegrammen zum Geburtstag finden sich Glückwünsche vom Reichsinnenminister, dem preußischen Kultusminister, dem Reichskunstwarts und dem Berliner Oberbürgermeister.

  2. Käthe Kollwitz war eine deutsche Grafikerin, Malerin und Bildhauerin und zählt zu den bekanntesten deutschen Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren oft ernsten, teilweise erschreckend realistischen Lithografien, Radierungen, Kupferstichen, Holzschnitten und Plastiken, die auf persönlichen Lebensumständen und Erfahrungen basieren, entwickelte sie einen eigenständigen, Einflüsse von Expressionismus und Realismus integrierenden Kunststil.

  3. Käthe Kollwitz 1867-1945 Grafikerin, Bildhauerin 1867 8. Juli: Käthe Kollwitz wird in Königsberg als Käthe Schmidt, Tochter des Maurermeisters und Predigers Carl Schmidt und dessen Frau Katharina (geb. Rupp), geboren. 1881 Zeichenunterricht bei einem Kupferstecher in Königsberg. 1885-1889

    • Kindheit und Ausbildung
    • Berlin
    • Ein Weberaufstand
    • Lehre und Berliner Secession
    • Bauernkrieg
    • Kollwitz und Die Plastik
    • Weimarer Republik
    • Diffamierung Im NS-Staat
    • Flucht Nach Nordhausen und Moritzburg
    • Tod und Nachruhm

    Käthe Kollwitz wurde am 8. Juli 1867 in Königsberg /Preußen als Käthe Schmidt geboren, wo sie ihre Kindheit und Jugend verbrachte (1867–1885). Ihr Vater, Carl Schmidt, war Prediger und leitete die erste freireligiöse Gemeinde Deutschlands in Königsberg, in der die Brüderlichkeit aller Menschen ein Grundsatz und Wert war. Seit 1881 nahm Käthe Kollwi...

    Nach ihrer Hochzeit mit dem ebenfalls aus Königsberg stammenden Arzt Karl Kollwitz (1863–1940) zog sie im Juni 1891 nach Berlin. Das Ehepaar Kollwitz lebte im Berliner Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg (Kollwitzstraße 56A), wo Karl Kollwitz als Armenarzt (Kassenarzt) tätig wurde. Das dort erlebte Leid der Arbeiterschicht prägte Käthe Kollwitz sehr und...

    Zu den frühesten bedeutenden Werken von Käthe Kollwitz gehört der Grafikzyklus „Ein Weberaufstand“. Die ersten drei Blätter erarbeitete Käthe Kollwitz nach dem Besuch der Uraufführung von Gerhard Hauptmanns Drama „Die Weber“ 1893 als Lithografien. Allerdings schildert sie darin weder die historischen Ereignisse des Weberaufstandes von 1844 noch die...

    Zwischen 1898 und 1902/03 unterrichtete Käthe Kollwitz an der Damenakademie des Vereins der Berliner Künstlerinnen. 1928 wurde Kollwitz zur Leiterin der Meisterklasse für Graphik an der Preußischen Akademie der Künste berufen und bezog ein Meisteratelier in der Hochschule. Die Grafikerin war 1898 an der Gründung der Berliner Secession beteiligt, wo...

    Nach einem kurzen Aufenthalt in Paris 1901 wandte sich Käthe Kollwitz ihrer zweiten Druckgrafik-Serie zu: Sie schuf erste Entwurfszeichnungen für die Radierfolge „Bauernkrieg“. In der Grafikserie „Bauernkrieg“ widmete sich Käthe Kollwitz dem Bauernkrieg von 1524/25 gegen Unterdrückung und Rechtlosigkeit. Die historische Darstellung von Wilhelm Zimm...

    Im Frühjahr 1904 hielt sich Köthe Kollwitz zwei Monate in Paris an der Académie Julian auf, um die Grundlagen plastischen Gestaltens zu erlernen. Während die Druckgrafiken für Kollwitz‘ sozialkritisches Engagement stehen, wollte sie sich in den Plastiken den Themen Leben, Liebe und Tod zuwenden. Im Herbst 1908 begann Käthe Kollwitz in Ton zu modell...

    Käthe Kollwitz sah sich als Sozialistin und stand der Kommunistischen Partei kritisch gegenüber. Nach der Ermordung von Karl Liebknecht (15.1.1919) widmete Käthe Kollwitz dem KPD-Führer einen Holzschnitt: „Gedenkblatt für Karl Liebknecht“ (1920). Angeregt von Ernst Barlach arbeitete Käthe Kollwitz erstmals in der Technik Holzschnitt, darunter die H...

    Am 15.2.1933 musste Käthe Kollwitz aus der Preußischen Akademie der Künste austreten und wurde ihres Amtes als Leiterin der Meisterklasse für Grafik enthoben, da sie im Juni 1932 zu den Unterzeichnern des Dringenden Appells zum Aufbau einer einheitlichen Arbeiterfront gegen den Nationalsozialismus gehört hatte. Im folgenden Jahr musste Kollwitz aus...

    Mit „Zwei wartende Soldatenfrauen“ gestaltete Käthe Kollwitz 1943 ihre letzte Kleinplastik. Käthe Kollwitz floh im Sommer vor dem Bombenkrieg nach Nordhausen. Im November wurde ihre Wohnung in der Weißenburger Straße ausgebombt. Dabei wurden zahlreiche Grafiken, Drucke und Druckplatten zerstört. Im Juli 1944 zog Käthe Kollwitz auf Einladung von Ern...

    Käthe Kollwitz verstarb am 22. April 1945 in Moritzburg bei Dresden. Sie ist am Berliner Zentralfriedhof Friedrichsfelde in einem Ehrengrab der Stadt Berlin bestattet. Anlässlich ihres 80. Geburtstags am 8. Juli 1947 wurde die Kollwitzstraße (ehemals: Weißenburger Straße) nach der dort lebenden Künstlerin benannt. Im Oktober wurde auch der angrenze...

  4. Käthe Kollwitz wird am 8. Juli in Königsberg geboren. 1886 - 1890 Kunstunterricht an den Künstlerinnen-Schulen in Berlin und München bei Karl Stauffer-Bern und Ludwig Herterich. 1890 Erstes eigenes Atelier in Königsberg. Beginn der grafischen Arbeit. 1891 Heirat mit dem Arzt Karl Kollwitz. Umzug nach Berlin.

  5. Name: Käthe Kollwitz Geboren: 8. Juli 18 67 in Königsberg, heute Russland Gestorben: 22. April 1945 in Moritzburg Nationalität: deutsch Käthe Kollwitz war eine deutsche Grafikerin, Malerin und Bildhauerin. Sie ist einer der bekanntesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Wie Käthe Kollwitz lebte

  6. Käthe Kollwitz (8.7.1867–22.4.1945) war eine deutsche Grafikerin, Malerin und Plastikerin des Realismus, Symbolismus und Expressionismus. Sie zählt neben Paula Modersohn-Becker zu den bekanntesten Künstlerinnen des frühen 20. Jahrhunderts. Die aus einer Predigerfamilie stammende Kollwitz wandte sich 1890 der Radierung zu und schuf mit „Ein Weberaufstand“ (1893–1898) eine sozialkritische Schilderung nach Gerhard Hauptmanns gleichnamigem Theaterstück. Obgleich Kollwitz einige ...

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