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  1. Wegen seiner Vorliebe für das Wandern war Carstens während seiner Amtszeit bekannt als „Wanderpräsident“. Er nutzte diese Wanderungen zur Begegnung mit vielen Menschen, von denen er sich streckenweise begleiten ließ und mit denen er unterwegs einkehrte. Aus Altersgründen verzichtete er auf die Kandidatur für eine zweite Amtszeit und schied damit am 30. Juni 1984 aus dem Amt.

  2. US-Präsident Ronald Reagan und Nancy Reagan 1982 in der Villa Hammerschmidt mit dem Ehepaar Carstens Quelle: BPA. Nach dem Ende seiner Amtszeit 1984 hielt er sich mit politischen Äußerungen zurück, wurde aber Mitglied des Ältestenrats der CDU und nahm weiterhin an zahlreichen Veranstaltungen teil. Er war Träger des Aachener Karlspreises, Ehrensenator der Universität Bonn und mehrfacher Ehrendoktor. Karl Carstens starb am 30. Mai 1992 in Meckenheim.

    • Von Krieg zu Krieg – Kindheit und Jugend
    • Erste Berufliche Schritte
    • Im Auswärtigen Amt
    • Wirken während Der Großen Koalition
    • Neue Aufgaben Als Bundestagsabgeordneter
    • Der Bundespräsident
    • Letzte Lebensjahre

    Karl Walter Klaus Carstens gehörte zu den Millionen Leidtragenden des Ersten Weltkriegs. Rund sechs Wochen vor seiner Geburt am 14. Dezember 1914 in Bremen fiel sein Vater, Studienrat Dr. Karl Carstens, an der Westfront. Seine Mutter Gertrud Carstens, geb. Clausen, musste den Sohn von einer kleinen Witwenpension aufziehen, da das noch vorhandene Er...

    Die Kapitulation am 8. Mai 1945 erlebte Karl Carstens in seiner Heimatstadt Bremen. Von Kriegsgefangenschaft blieb er verschont und mit seiner Entlastung durch die Spruchkammer Bremen 1948 schien der Weg in die Zukunft offen, denn er wurde, obwohl seinem Antrag auf Mitgliedschaft in der NSDAP 1940 stattgegeben worden war, nur als Anwärter eingestuf...

    Die beginnende europäische Integration durch Europarat und Montanunion, wie auch der gescheiterte Anlauf, eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft zu bilden, hatte Carstens bereits als Bremischer Bevollmächtigter intensiv verfolgt. Nun konnte er im Range eines Gesandten aktiv an der Zusammenarbeit in Westeuropa mitwirken. Diese Aufgabe beschäftig...

    Im Dienst blieb der Staatssekretär auch weiterhin, wobei seine Tätigkeit im Verteidigungsministerium mit gut einem Jahr eher Episode blieb. Carstens selbst sah seine Aufgabe vor allem darin, die interne Zusammenarbeit zu verbessern. Dazu griff er zu einem etwas ungewöhnlichen Mittel. Gemeinsam mit seiner Frau lud er alle hochrangigen Ministeriumsmi...

    Doch 1972 ließ er sich von CDU-Parteifreunden für eine Bundestagskandidatur gewinnen; eigentlich für die Wahl 1973, die dann aber auf November 1972 vorgezogen wurde. Carstens gewann zwar den ihm zugeteilten Wahlkreis 7 – Oldenburg (Ostholstein) und Plön – nicht direkt, zog aber über die Landesliste in den Bundestag ein. Schnell profilierte er sich ...

    Nach seiner Wahl zum Staatsoberhaupt verkündete Karl Carstens: „Das Grundgesetz weist dem Bundespräsidenten die Rolle zu, Präsident aller Bürger dieses Landes zu sein und sein Amt unparteiisch zu führen. Ich werde mir Mühe geben, diesem hohen Anspruch gerecht zu werden.“ (in: UiD 21/79 25. Mai 1979.) Tatsächlich zeichnete sich die Amtsführung des f...

    Den Bundespräsidenten a. D. erwartete in seinen letzten Lebensjahren, bis zu seinem Tod am 30. Mai 1992, kein Ruhestand, auch wenn er seine große Leidenschaft Segeln nun öfter ausüben konnte. Vor allem folgten zahlreiche Auslandsreisen, das Abfassen der Memoiren, einige Ämter – wie die Mitgliedschaft im Ältestenrat der CDU – sowie viele Reden und S...

  3. Karl Carstens ist von 1979 bis 1984 der fünfte Bundepräsident der Bundesrepublik Deutschland. Der Jurist und CDU-Politiker profiliert sich ab 1972 im Deutschen Bundestag als scharfer Gegner der „Neuen Ostpolitik“. Als Bundespräsident ist Carstens um Neutralität und Überparteilichkeit bemüht. Volksnähe zeigt er mit ausgedehnten Wanderungen, durch die er auch als „Wanderpräsident“ bezeichnet wird, und mit regelmäßigen Jugendtreffen in der Villa Hammerschmidt.

  4. Nach fünf Jahren im Amt strebt Carstens wegen seines Alters keine zweite Amtszeit an. Nach der Wahl von Weizsäckers im Mai 1984 zum neuen Bundespräsidenten zieht er sich 69-jährig betont aus dem politischen Rampenlicht zurück. Der Träger des Karlspreises der Stadt Aachen, Ehrensenator der Universität Bonn und mehrfache Ehrendoktor widmet sich aber Buchprojekten sowie der Fördergemeinschaft „Natur und Medizin“, die er zusammen mit seiner Frau 1983 gegründet hat.

  5. Juni 1984 mit allen Ehren aus dem Amt. Seine Abschiedsrede und somit seine Amtszeit schloss Carstens, der sein Leben lang – nicht nur als Diakon an der St. Petri Domkirche in Bremen – seinem evangelischen Glauben große Bedeutung beimaß, mit den Worten: „Glaube und Erfahrung haben mich gelehrt, daß Erfolg und Mißerfolg unseres menschlichen Bemühens nicht allein von uns abhängt, sondern letztlich in der Hand eines Höheren liegt, aber daß wir das Vertrauen, ja die Gewißheit haben ...