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  1. 05.08.2009 · Roman Herzog an Krebs erkrankt. 05. August 2009 um 15:18 Uhr. „Ja, das stimmt“, sagte der ehemalige Bundespräsident zu BUNTE. „Ich bin vergangenen Sommer in Heidelberg wegen Krebs operiert ...

  2. 10.01.2017 · Roman Herzog, Vollblutjurist aus Landshut, war erst Deutschlands oberster Richter und dann Deutschlands siebter Bundespräsident - ein strenger, mahnender, aber auch einer mit viel Humor und ...

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  3. Zum Tod von Roman Herzog-Unbekümmert, unangepasst, unermüdlich. Unbekümmert, unangepasst, unermüdlich. Altbundespräsident Roman Herzog ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Den Deutschen bleibt er vor allem durch seine „Ruck“-Rede in Erinnerung. Der unbequeme Mahner wird fehlen, schreibt Hartmut Palmer in seinem Nachruf.

    • Leben und Wirken
    • Politik Nach Der Bundespräsidentschaftszeit
    • Ehrungen
    • Schriften
    • Literatur
    • Weblinks

    Ausbildung und Beruf

    Nach dem mit der Durchschnittsnote 1,0 bestandenen Abitur am Hans-Carossa-Gymnasium Landshut absolvierte Herzog ab 1953 ein Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, welches er nach sieben Semestern 1957 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. 1958 erfolgte seine Promotion zum Dr. jur., Thema seiner Dissertation war die „Grundrechtsbeschränkung nach dem Grundgesetz und Europäische Menschenrechtskonvention“. Nach dem Referendariat legte er 1961 da...

    Parteilaufbahn

    Seit 1970 war Herzog Mitglied der CDU. Von 1978 bis 1983 war er Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises von CDU und CSU. In dieser Zeit gehörte er ab 1979 auch dem Bundesvorstand der CDU an. Seit seiner Amtszeit als Bundespräsident ruhte seine Parteimitgliedschaft. Allerdings leitete er als Bundespräsident a. D. die sogenannte Herzog-Kommission der CDU, die 2003 parallel zur Rürup-Kommission der damaligen Bundesregierung einen Bericht vorlegte, wie die deutschen Sozialversicherung...

    Gesellschaftliches Engagement

    Von 1971 bis 1980 war er Vorsitzender der „Kammer für öffentliche Verantwortung“ der Evangelischen Kirche in Deutschland. Von 1973 bis 1991 war er ordentliches Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Von 1986 bis 1996 war er Vorsitzender der Freunde der Burgfestspiele Jagsthausen. In den Jahren 1996 bis 2006 war er Vorsitzender des Kuratoriums der Hermann Kunst-Stiftung zur Förderung der neutestamentlichen Textforschung, welches die Arbeit des Instituts für Neutesta...

    Herzog war Vorsitzender des Konventkreises im Konvent für Deutschland, einer Denkfabrik, die von Hans-Olaf Henkel und Manfred Pohl gegründet wurde. Er war Schirmherr der nach ihm benannten und auf Initiative des Unternehmers und Wirtschaftsfunktionärs Randolf Rodenstock begründeten arbeitgeberfinanzierten Denkfabrik Roman Herzog Institut (RHI). Träger des RHI sind die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und der Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie. Herzog engagierte sich auch für Kampagnen der ebenfalls arbeitgeberfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Er war außerdem Mitglied im politischen Verein Bürgerkonvent. Zudem war Herzog Vorsitzender des Kuratoriums der Konrad-Adenauer-Stiftung. Roman Herzog leitete den ersten europäischen Konvent, der zwischen Dezember 1999 und Oktober 2000 die Charta der Grundrechte der Europäischen Unionerarbeitete.

    1984: Großes Verdienstkreuz mit Sternder Bundesrepublik Deutschland
    1992: Großes Goldenes Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich
    1994: Collane des Finnischen Ordens der Weißen Rose
    1996: Ehrendoktorwürde der Universität Oxford
    Grundrechtsbeschränkung nach dem Grundgesetz und Europäische Menschenrechtskonvention. Dissertation, 1958.
    Die Wesensmerkmale der Staatsorganisation in rechtlicher und entwicklungsgeschichtlicher Sicht. Habilitation, 1964.
    Kommentar zum Grundgesetz „Maunz-Dürig-Herzog“ (Mitherausgeber), seit 1964.
    Evangelisches Staatslexikon(Mitherausgeber), seit 1966.
    Manfred Bissinger, Hans-Ulrich Jörges: Der unbequeme Präsident. Roman Herzog im Gespräch mit Manfred Bissinger und Hans-Ulrich Jörges. Hoffman und Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-11042-8.
    Kai Diekmann, Ulrich Reitz, Wolfgang Stock: Roman Herzog – Der neue Bundespräsident im Gespräch. Lübbe, Bergisch Gladbach 1994, ISBN 3-404-61299-X.
    Werner Filmer, Heribert Schwan: Roman Herzog – Die Biographie. Goldmann, München 1996, ISBN 3-570-01189-5.
    Ulrich Müller: Bildung als Megathema. Roman Herzogs Anstöße zur Bildungspolitik in seiner Amtszeit als Bundespräsident (1994–1999). Helmrich, Grevenbroich 2002, ISBN 3-9808344-1-7, che.de(PDF; 945 kB)
    Literatur von und über Roman Herzog im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
    Werke von und über Roman Herzog in der Deutschen Digitalen Bibliothek
    Roman Herzog. Tabellarischer Lebenslauf im LeMO (DHM und HdG)
    • 5. April 1934
    • Herzog, Roman
    • Landshut
    • 10. Januar 2017
  4. 10.01.2017 · Roman Herzog war ein Mann der Freiheit, des Individualismus und des Rechts. S ein Name wird wohl vor allem mit der legendären „Ruck-Rede“ in Verbindung bleiben, die Roman Herzog 1997 in ...

    • Jasper Von Altenbockum
    • 2 Min.
  5. Roman und Christiane Herzog sind seit 41 Jahren miteinander verheiratet. In den vergangenen Monaten waren bereits Gerüchte laut geworden, Frau Herzog leide an einer schweren Krankheit. In der ...

  6. 27.04.2017 · „Durch Deutschland muss ein Ruck gehen“, forderte der damalige Bundespräsident Roman Herzog vor 20 Jahren. Einen Verlust an wirtschaftlicher Dynamik, eine erstarrte Gesellschaft und eine mentale Depression beklagte das Staatsoberhaupt. Seit langem gilt diese Rede als wichtiger Impuls für jenen politischen Reformprozess, der eine wesentliche Grundlage des heutigen Erfolges ist. Das ...