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  1. Carl Friedrich Weizsäcker, ab 1916 Freiherr von Weizsäcker, (* 28. Juni 1912 in Kiel; † 28. April 2007 in Söcking am Starnberger See) war ein deutscher Physiker, Philosoph und Friedensforscher . Inhaltsverzeichnis 1 Leben 1.1 Familie 1.2 Schulzeit und Studium 1.3 Berufsweg 2 Wirken als Physiker 2.1 Kernphysik 2.2 Kerntechnik und Kernwaffen

  2. Von 1969 bis 1972 war Weizsäcker wissenschaftlicher Referent bei der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft in Heidelberg. 1972 nahm er einen Ruf der Universität-Gesamthochschule Essen auf einen Lehrstuhl für Biologie an. 1975 bis 1980 war er Präsident der Universität Kassel. 1981 wechselte er als Direktor an das UNO-Zentrum für Wissenschaft und Technologie in New York, 1984 bis 1991 war er Direktor des Instituts für Europäische Umweltpolitik.

    • Leben
    • Wirken Als Physiker
    • Politisches Wirken
    • Ehrungen und Auszeichnungen
    • Sonstiges
    • Werke
    • Literatur
    • Film
    • Weblinks

    Familie

    Carl Friedrich Weizsäcker entstammt dem pfälzisch-württembergischen Geschlecht Weizsäcker. Seine Eltern waren Ernst von Weizsäcker (1882–1951) und Marianne von Graevenitz (1889–1983), Tochter des königlichen Generaladjutanten Friedrich von Graevenitz. Carl Friedrich hatte drei jüngere Geschwister, darunter den späteren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. 1916 wurde Carl Friedrich Weizsäckers Großvater mit seiner ganzen Familie von König Wilhelm II. von Württemberg mit der Verleihung des...

    Schulzeit und Studium

    Weizsäcker wuchs ab 1915 in Stuttgart, ab 1922 in Basel und ab 1925 in Kopenhagen, wo sein Vater Gesandtschaftsrat war, auf und machte 1929 das Abitur am Bismarck-Gymnasium in Berlin-Wilmersdorf. 1927 lernte er zuerst als Jugendlicher Werner Heisenberg in Kopenhagen kennen. Weizsäcker, der sich schon als Jugendlicher für Astronomie und philosophische Fragen interessiert, wählte auf den Rat von Heisenberg hin Physik als Studienfach, um zunächst konkrete Forschung zu betreiben bevor er sich den...

    Berufsweg

    Im September 1933 nahm er an einem internationalen Treffen von Physikern in Kopenhagen bei Bohr teil. Daraus entstand sein 1934 veröffentlichter Beitrag zur Weizsäcker-Williams-Methode für die Berechnung der Abbremsung schneller Elektronen in Materie, unabhängig von Evan James Williams, der auch in Kopenhagen anwesend war. 1934 wurde er Assistent von Heisenberg in Leipzig. Weizsäcker habilitierte sich im Juni 1936 in Leipzig über die Spinabhängigkeit von Kernkräften und trat im gleichen Jahr...

    Kernphysik

    Als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Physik beschäftigte sich von Weizsäcker in den 1930er Jahren mit der Bindungsenergie von Atomkernen (Bethe-Weizsäcker-Formel, Tröpfchenmodell; 1935) und den Kernprozessen, die im Inneren von Sternen Energie liefern (Bethe-Weizsäcker-Zyklus; 1937/1938). 1936 lieferte er die erste zutreffende Deutung von Kernisomeren als verschiedenen metastabilen Zuständen des Atomkerns. 1937 erschien in Leipzig sein Buch Die Atomkerne.

    Kerntechnik und Kernwaffen

    Weizsäcker erkannte bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs die Möglichkeit, Atombomben herzustellen. Er gehörte wie Heisenberg und Otto Hahn dem deutschen „Uranprojekt“ zur Erforschung der Kernspaltung an. Im Rahmen des Uranprojekts berichtete er beispielsweise an das Heereswaffenamt von der Möglichkeit der Energiegewinnung aus Uran-238. Das durch die Anlagerung eines Neutrons entstehende Element 239Pu – von ihm 239Eka-Re (Re: Rhenium) genannt und in heutiger Bezeichnung Neptunium entsprec...

    Interpretation der Quantenphysik

    Über physikalische und philosophische Aspekte der Quantentheorie arbeitete und publizierte v. Weizsäcker schon als 18-Jähriger. Die Ergebnisse seiner frühen Überlegungen erschienen zusammengefasst 1943 in Zum Weltbild der Physik (letzte geänderte Ausgabe 1957). Ein Schritt im Hintergrund war eine Arbeit zum Zweiten Hauptsatz der Thermodynamik (1939), die die besondere Rolle der Zeit für das Denken v. Weizsäckers klärte.1954 stellte er drei Hypothesen auf, deren Ausarbeitung seine physikalisch...

    Politische Haltung in der Zeit des Nationalsozialismus

    Nach eigener Aussage begegnete Weizsäcker der nationalsozialistischen Herrschaft mit „widerstrebendem Konformismus“. Er sei mit einem „unverdient sauberen Fragebogen“ aus deren Herrschaft herausgekommen. Nach Angaben seiner Frau wusste das Ehepaar v. Weizsäcker über seinen Bruder Richard von dem bevorstehenden Attentat auf Hitler, das schließlich am 20. Juli 1944 stattfand.Unter anderem vor dem Hintergrund der eigenen Verstrickungen in die Entwicklung einer deutschen Atombombe rückte nach dem...

    Die Göttinger Achtzehn

    1947/48 nahm Weizsäcker an Treffen der Gesellschaft Imshausen teil, die über eine Erneuerung Deutschlands beriet. Als 1956/57 die Aufrüstung der Bundeswehr mit taktischen Atomwaffen geplant war, initiierte und formulierte er 1957 mit Otto Hahn und anderen Kernforschern das aufsehenerregende Manifest der Göttinger Achtzehn. Der damalige Atom- und dann Verteidigungsminister Franz Josef Strauß hatte diese Frage bewusst offengelassen und der damalige Bundeskanzler Konrad Adenauer die Ausrüstung m...

    VDW und DED

    Weizsäcker leitete von 1964 bis 1970 die in Hamburg ansässige Forschungsstelle der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler(VDW), die von Mitgliedern der Göttinger Achtzehn gegründet worden war. Erarbeitet wurden dort Studien zur „Ernährungslage in der Welt“ und „Kriegsfolgen und Kriegsverhütung“ (siehe gleichnamiges Buch unter „Werke“). In „Kriegsfolgen und Kriegsverhütung“ werden die Folgen eines möglichen Atomkriegs in Deutschland erstmals in einer frei zugänglichen Arbeit detailliert abgesch...

    1957 wurde Weizsäcker die Max-Planck-Medaille verliehen. 1961 erfolgte seine Aufnahme in den Orden Pour le Mérite für Wissenschaften und Künste. 1963 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 1970 erhielt er das Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst, 1973 das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der...

    Georg Picht, der die Laudatio auf Weizsäcker für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels hielt, war seit seiner Jugend (erstes Treffen 1924) ein enger Freund von Weizsäcker (und ein Vetter 2. Grades).

    Einzelne Veröffentlichungen

    Titel chronologisch nach Erstveröffentlichung: vor 1940 1. Ortsbestimmung eines Elektrons durch ein Mikroskop, In: Zeitschrift für Physik Bd. 70, 1931, 114–130, bei Springer 2. Die Atomkerne – Grundlagen und Anwendungen ihrer Theorie.Akademische Verlagsgesellschaft, Leipzig 1937. 1940–1949 1. Die moderne Atomlehre und die Philosophie. In: Die Chemie (Angewandte Chemie, neue Folge), 1942, ISSN 1521-3757, 55 (13/14), S. 99–104 und 55 (15/16), S. 121–126. 2. Zum Weltbild der Physik. Hirzel, Leip...

    (Chronologisch) 1. Helmut Korch: Zur Kritik des Physikalischen Idealismus C.F. v. Weizsäckers. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1959, DNB 452538548. 2. Erhard Scheibe und Georg Süßmann (Hrsg.): Einheit und Vielheit: Festschrift für Carl Friedrich v. Weizsäcker zum 60. Geburtstag. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1973, ISBN 3-525-301...

    1976: Wege aus der Gefahr. Film von Ebbo Demant über Carl Friedrich von Weizsäcker. Deutschland (SWF).
    1976: Klaus Peter Dencker im Gespräch mit Carl Friedrich von Weizsäcker. Eine Produktion des Saarländischen Rundfunks/Fernsehen (15 Minuten).
    In dem Fernsehfilm Ende der Unschuldwird die Figur Carl Friedrich von Weizsäcker durch Götz Schubert dargestellt.
    2015: In der 6-teiligen norwegischen Fernsehserie vom NRK Kampf ums schwere Wasser (Kampen om tungtvannet) wird die Figur Carl Friedrich von Weizsäcker durch David Zimmerschied dargestellt.
    • Familie
    • Schule und Ausbildung
    • Militärdienst Im Zweiten Weltkrieg
    • Studium und Beruf
    • Politische Karriere Vor Der Präsidentschaft
    • Bundespräsident
    • Gesellschaftliches Engagement
    • Ehrungen
    • Schriften
    • Literatur

    Richard von Weizsäcker entstammte dem pfälzisch-württembergischen Geschlecht Weizsäcker, das seinen Ursprung im 13. Jahrhundert sieht und 1861 erstmals einen Adeligen hervorbrachte. Er wurde als fünftes Kind Ernst von Weizsäckers und Marianne von Weizsäckers (Tochter des königlichen Generaladjutanten Friedrich von Graevenitz) in einem Flügel des Ne...

    Ab 1925 lebte er mit seiner Familie in Kopenhagen, wo er in die Deutsche Schule St. Petri Kopenhagen eingeschult wurde. Während der Zeit in Bern – sein Vater war von 1933 bis 1936 deutscher Gesandter dort – leitete Weizsäcker die Hitlerjugend am Gymnasium Kirchenfeld, der dortigen öffentlichen Schule. Weizsäcker selbst hat seine HJ-Vergangenheit in...

    1938 wurde Weizsäcker zum Reichsarbeitsdienst eingezogen. Im Herbst desselben Jahres trat er in eine Maschinengewehrkompanie des Potsdamer Infanterie-Regimentes 9 der Wehrmacht ein, das die Tradition der preußischen Gardeinfanterie fortführte. Sein älterer Bruder Heinrich diente bereits als Leutnant im selben Regiment. Am 1. September 1939 überschr...

    Schon 1945 nahm Weizsäcker ein Studium der Rechtswissenschaft, Nebenfach Geschichte, in Göttingen auf, das er 1950 mit dem ersten juristischen Staatsexamen beendete. Nach dem zweiten Staatsexamen (1953) erfolgte im Juli 1955 die Promotion zum Dr. jur. mit der Arbeit Der faktische Verein. Während seiner gesamten juristischen Ausbildung war Richard v...

    Partei

    Ab 1954 war Weizsäcker Mitglied der CDU. Von 1966 bis zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten 1984 war er Mitglied des Bundesvorstandes. 1968 wurde Weizsäcker von Helmut Kohl zum ersten Mal als CDU-Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten vorgeschlagen, unterlag aber in der Kampfabstimmung im CDU-Auswahlausschuss deutlich mit 20 zu 65 Stimmen gegen den damaligen Verteidigungsminister Gerhard Schröder. 1971 wurde Weizsäcker von Rainer Barzel zum Vorsitzenden der CDU-Grundsatzkommission berufen....

    Regierender Bürgermeister von Berlin

    1979 war Weizsäcker Spitzenkandidat der CDU bei den Wahlen zum 8. Abgeordnetenhaus von Berlin. Zwar wurde die CDU mit 44,4 % der Stimmen stärkste Kraft; Regierender Bürgermeister blieb aber der bisherige Amtsinhaber Dietrich Stobbe. Die Koalition aus SPD und FDP wurde fortgesetzt. Von 1979 bis 1981 war Weizsäcker Vizepräsident des Deutschen Bundestages. 1981 kam es zu vorgezogenen Neuwahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus. Bei diesen Neuwahlen wurde die CDU mit 48,0 % der Stimmen erneut stärkst...

    Richard von Weizsäcker war schon bei der Wahl zum Bundespräsidenten 1974 Kandidat von CDU und CSU, wobei allen Beteiligten klar war, dass er aufgrund der Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung nur als „Zählkandidat“ aufgestellt wurde. Gewählt wurde Walter Scheel (FDP), der Kandidat der sozial-liberalen Koalition, welcher dann 1979 von Karl ...

    Von 1964 bis 1970 und von 1979 bis 1981 amtierte er als Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentags, von 1967 bis 1984 gehörte er außerdem der Synode und dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschlandan. 1988 gab Richard von Weizsäcker als amtierender Bundespräsident sein Einverständnis, dass ein Schulzentrum in Bolivien nach ihm benannt wer...

    1941 Eisernes KreuzII. Klasse
    1944 Eisernes Kreuz I. Klasse
    1975 Großes Bundesverdienstkreuz
    1980 Großes Bundesverdienstkreuzmit Stern
    Der faktische Verein; Diss. vom 15.08.1955; vervielfältigtes Typoskript; 102 Blätter; Göttingen 1955.
    Von Deutschland aus – Reden des Bundespräsidenten. Siedler, Berlin 1985, ISBN 3-88680-173-X.
    Von Deutschland nach Europa. Die bewegende Kraft der Geschichte. Siedler, Berlin 1991, ISBN 3-88680-378-3; als Taschenbuch: Goldmann, München 1993, ISBN 3-442-12843-9.
    Richard von Weizsäcker im Gespräch mit Gunter Hofmann und Werner A. Perger. Eichborn, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-8218-1160-9 (Gespräch zur Ortsbestimmung deutscher Politik nach dem politischen...
    Werner Filmer, Heribert Schwan (Hrsg.): Richard von Weizsäcker – Profile eines Mannes. Econ-Verlag, Düsseldorf/Wien 1984, ISBN 3-426-03796-3.
    Thorsten Hinz: Der Weizsäcker-Komplex: Eine politische Archäologie. Edition JF, Berlin 2012, ISBN 978-3-929886-40-5.
    Gunter Hofmann: Richard von Weizsäcker. Ein deutsches Leben. C. H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-59809-8.
    Friedbert Pflüger: Richard von Weizsäcker – Ein Portrait aus der Nähe. Droemer Knaur, München 1993, ISBN 3-426-02437-3
  3. 18. Okt. 2013 · Kultur Genialer Physiker Weizsäcker und sein geheimes Atombomben-Patent Veröffentlicht am 18.10.2013 | Lesedauer: 3 Minuten Von Michael Stürmer 1 von 5 "Die Institution des Krieges zu...

  4. Carl Friedrich von Weizsäcker, geboren 1912, ist Physiker und Philosoph. Er war Professor in Göttingen und Hamburg und von 1970 bis 1980 Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung der Lebensbedingungen der wissenschaftlich-technischen Welt in Starnberg. Als Physiker beschäftigte er sich hauptsächlich mit der Kernphysik. 1957 organisierte von Weizsäcker die "Erklärung der Göttinger Achtzehn", einen Protest von Wissenschaftlern gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr.

  5. ― Carl Friedrich von Weizsäcker Quelle: Große Physiker - Von Aristoteles bis Werner Heisenberg, dtv (33078), S. 269 „ Intelligente Feindesliebe geht davon aus, dass der Friede nur zusammen mit dem Gegner erhalten werden kann. “ ― Carl Friedrich von Weizsäcker „ Über der Veränderung liegt stets ein Hauch von Unbegreiflichkeit. “